Das Besondere an Kuba …

Matthias Moebius 200x300
Matthias Möbius

Seit ein paar Monaten beschäftige ich mich mit der Idee, eine Partei zu gründen. Wer an dieser Stelle den Gedanken hat, ich hätte wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, wird dies vermutlich noch dadurch bestätigt sehen, wenn ich erzähle, dass bei den Aktivitäten dieser Partei Tanzen, Yoga und Meditation zentrale Aktivitäten sein werden.

Aber ich möchte an dieser Stelle weniger von dem Parteiprojekt erzählen, als von den kulturellen Denkstrukturen, in denen wir leben und die unseren Alltag prägen. Seit ungefähr 200 Jahren machen wir uns immer mehr zu eigen, dass zum einen alle Dinge immer verfügbar sein sollten und zum anderen Expansion (z.B. durch Wirtschaftswachstum) der einzige Weg in die Zukunft wäre.

Zum Glück gibt es aktuell immer mehr Menschen, denen klar wird, dass das gedankliche Fundament unserer Gesellschaft, wie wir sie alle kennen, untauglich ist, unsere Zukunft zu gestalten. Ich lese aktuell zum zweiten Mal ein Buch von Harald Welzer („Selbst denken“), nachdem ich es eigentlich nur wieder in die Hand genommen hatte, weil ich einen einzigen Satz suchte. Auf Seite 185 habe ich den Satz dann gefunden: „Man braucht … keine Mehrheiten, um Gesellschaften zu verändern; andere kulturelle Modelle und Praktiken diffundieren in die Gesamtgesellschaft, wenn sie von Minderheiten in allen relevanten gesellschaftlichen Schichten getragen werden. Drei bis fünf Prozent der Bevölkrung reichen unter dieser Voraussetzung,  um einen tiefgreifenden und nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel in Gang zu setzen.“

Wie ihr vielleicht merkt – in meinen Vorstellungen reifen Pläne, wie eine Bewegung entstehen könnte …

Mir wurde bei der Beschäftigung mit der Materie auch noch einmal mehr deutlich, weshalb ich seit mehr als 20 Jahren einen so intensiven Bezug zu Kuba habe. Grundsätzlich denken Kubaner nicht anders als die meisten Menschen auf dieser Welt. Damit  möchte ich sagen, dass hier die gleichen kulturellen Denkstrukturen vorhanden sind, wie sie sich auch sonst verbreitet haben. Die kubanische Revolution hatte nebenbei ein paar Haken, weshalb es für mich auf Kuba nie wirklich eine „Revolution“ gegeben hat. Auf Kuba hat damals eine andere Gruppe von Menschen die Herrschaft übernommen und alle mussten mitmachen. Interessant ist hier allerdings, dass innerhalb des kubanischen Systems - abgesehen von einer Grundversorgung der breiten Bevölkerung, die in anderen Ländern Lateinamerikas, Afrikas oder der Karibik ihres Gleichen sucht und sogar besser ist, als in manchen europäischen Ländern - auf Kuba durch äussere Umstände Werte geschaffen wurden, die weltweit Seltenheitswert haben.

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Oldtimer in Havanna

Kubanische Autos sind z.B. ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit: Es wird so lange repariert, bis wirklich nichts mehr geht. Überhaupt wird auf Kuba repariert, getauscht, gemeinsam genutzt. Hier werden Werte kultiviert, die kaum einem  Kubaner bewusst sind. Und die wir uns aber durch einen bewussten Blick auf diese Werte aneignen können. Kuba gibt in dieser Hinsicht viele Anregungen.

Oder ein anderer Wert, den ich bisher nur auf Kuba angetroffen habe: Die im öffentlichen Raum nicht vorhandene Werbung für Konsumartikel schafft ein komplett anderes Lebensgefühl. Das wird einem erst klar, wenn man es selber erlebt. Aber vielen, die Kuba als Urlauber besuchen, wird so etwas bei ihrem Aufenthalt nicht bewusst, da sie denken, es wäre eben das Urlaubsfeeling – ohne zu merken, was noch so alles dazu beiträgt, dass Kuba auf einen wirkt. Auch wir würden in unserer Alltagsumgebung viel entspannter herumlaufen, wenn wir nicht permanent mit Werbung bombardiert würden. Auf Kuba lässt sich das (noch) ausprobieren.

Also komm gerne mit!

Wenn Dich interessiert, auf Kuba und bezüglich der angesprochenen Themen etwas mehr hinter die Kulissen zu schauen, lade ich Dich gerne ein, im Februar 2018 bei einem Reiseangebot dabei zu sein, bei dem Du Erkenntnisse gewinnen kannst, die Dein Denken und Dein Leben nachhaltig beeinflussen könnten. So war in jedem Fall die Rückmeldung von allen TeilnehmerInnen dieses Programms im Februar 2017 – und für Februar 2018 wurde das Angebot innerhalb des Programms sogar noch erweitert!

Im Grunde genommen spiegelt diese Kubareise das wider, was ich mit der Partei vorhabe: Wir tanzen, wir haben gemeinsam Spass, wir reflektieren unser Leben, um auf diese Weise überflüssigen und uns nicht bewussten Ballast loszulassen.

Wer von den Tangofans gerne bei dieser Reise zu den Urgründen des Salsa auch Tango tanzen möchte – keine Sorge, in Havanna gibt es auch Orte für Tango …

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Vielen Dank, wenn Du diesen Artikels über Dein persönliches Netzwerk z.B. bei Facebook, die Menschen in Deinem Newsverteiler, in Deiner Firma oder wo auch immer verbreiten magst!

Photos (Copyright): Matthias wurde von Anja Paap fotografiert, der Oldtimer von Susanna Rescio

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Durch Reisen den eigenen Alltag verändern

Für viele bedeutet Reisen, dem eigenen Alltag zu entfliehen. Wir bieten mehr: Reisen, die Impulse geben, den eigenen Alltag spannender und lebendiger werden zu lassen:

Canossa, Italien, 30.08. bis 06.09.2017
Noch zwei Monate bis zu einem Event, der Dich in Deinen Tiefen entspannen lässt. Viele ManagerInnen buchen ähnliche Angebote und zahlen dabei für einen einzelnen Tag so viel, wie Dich hier eine ganze Woche kostet. Schon der Aspekt, eine Woche ohne Mobilgerät zu verbringen, klingt für manche nach Survival, ist jedoch einfach nur gesund. Bei angeleiteter Meditation, Atmen, Bewegung und gutem Essen entsteht Raum für neue Erkenntnisse für das eigene Leben. Wenn Du diesen nutzen möchtest, melde Dich jetzt gerne an. Hier findest Du die Reiseinfos.

Havanna, Kuba, 10.-24.02.2018
Eigentlich hatte ich gesagt, dass die Reise Anfang 2017 wohl die letzte Gruppe sei, mit der ich gemeinsam nach Kuba reisen würde. Die Erfahrungen mit der Gruppe im Januar dieses Jahres haben mich davon überzeugt, auch im Februar 2018 eine Reise anzubieten, die ein Erleben auf Kuba möglich macht, die weiterhin kein anderer Veranstalter vermittelt. Aber das hat wohl auch damit zu tun, dass „Danza y Movimiento“ nach 20 Jahren Individualtourismus weiterhin in Bereiche vordringt, die die grosse Anzahl von Veranstaltern, die auf den Kubaboom aufgesprungen sind, offensichtlich gar nicht kennen. Die Rückmeldungen unserer Gäste zeigen weiterhin, dass ihr Erleben auf Kuba mit unseren Reiseangeboten weit über ihre Erwartungen hinaus geht. Und dass sie insbesondere bei Gruppenreisen wie der im Februar auf Kuba Schätze entdecken, von deren Existenz sie nichts geahnt hatten. Neu im Programm ist 2018 das Angebot zur Teilnahme an Veranstaltungen, die Körper und Geist in ihrer Zentrierung durch Meditation und Yoga unterstützen. Für die, die möchten … Hier findest Du die Reiseinfos ...

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Auf nach Canossa!

itcc 17Für diesen Sommer mag ich Dir gerne einen Hinweis auf die Reise nach Canossa in Italien geben, die vom 30. August bis zum 6. September stattfinden wird.

Eine Zeit mit Meditation, Yoga, Tanzen … mit viel Zeit zum Loslassen des Alltags… mit viel Zeit in entspannter Umgebung auf andere zu treffen und Raum für Dich selber zu haben … mit gutem Essen … und das alles in einer wundervollen Umgebung.

Wenn du in Meditation, Yoga und Tanzen keine Vorerfahrungen hast, bist Du willkommen. Mit Vorerfahrungen bist Du ebenso willkommen.

Wenn Dich im Titel der Reise der Begriff „Tantra“ irritiert und vor Deinem inneren Auge ein Film abzulaufen beginnt, empfehle ich, den Projektor anzuhalten. Auch wenn Dir ein fester Programmablauf bei der Reisebeschreibung fehlen sollte, steht dahinter eine Idee. Ich möchte Dir weder ein festes Programm noch eine Erfüllung von Wunschvorstellungen anbieten. Als Du auf diese Welt gekommen bist, gab es auch kein Programm. Spätestens in der Schule wurdest Du zur Teilnahme an einem Programm gezwungen. Und wenn Dein Leben Dir jetzt manchmal ferngesteuert, eng oder anstrengend vorkommt, dann kann es an der Zeit sein, Dir eine Auszeit zu gönnen und einmal genauer hinzuschauen. Die Reise nach Canossa kann eine Gelegenheit dafür sein. Es gibt kein Ziel, aber es gibt alternative Wege …

Die kleine Slideshow mag Dir einen kleinen Eindruck von dem Ort geben, an den wir uns zurückziehen werden ...

 

 

Solltest Du nach Studium des Angebots das Gefühl haben, dass dieses einwöchige Abenteuer ohne Smartphone nichts für Dich sein sollte, leite diese Info gerne an eine andere Person weiter …

Die Tantrareise nach Italien vom 30.08. bis 06.09.2017

 

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Unsere neue Webseite ...

Zum neuen Jahr gibt es auf den Webseiten von „Danza y Movimiento“ ein paar wichtige Änderungen. In eineinhalb Jahren Arbeit haben mehrere Programmierer unsere Internetpräsenz komplett überarbeitet. Die neuen Seiten sind auf Deutsch und Englisch und für Mobilgeräte optimiert. Die Details in der Übersicht:

*** Reiseinfos unter neuer Domain
Seit 1996 bietet „Danza y Movimiento Reisen“ qualitativ hochwertige Individual- und Gruppenreisen nach Kuba, Argentinien, Uruguay und Italien. Mit unseren individuell gestalteten Reisen kannst Du Kuba, Argentinien oder Uruguay erleben, wie Du es sonst nirgendwo anders finden wirst. Unsere Angebote ab sofort unter der Domain http://www.dym-travel.com

*** Musikseiten in neuer Struktur
Auch unsere neuen Musikseiten sind jetzt online. Der ehemalige Musikshop wurde in ein Musikarchiv umgewandelt. Die neuen Musikseiten beinhalten neben dem Musikarchiv eine Übersicht über unser umfangreiches Angebot an Eigenproduktionen insbesondere im Tango. Auf den Seiten von La Palmera gibt es einen Überblick über unsere Verlagstätigkeit, innerhalb der wir Autoren und Komponisten vertreten. Und es gibt einen eigenen Bereich für gemafreie Tangomusik. Aktuell sind die Musikseiten noch eine Baustelle, auf der aber schon einiges zu sehen und auch zu hören ist …

CDs verkaufen tun wir nicht mehr. Schon Anfang 2015 hatten wir den Verkauf an Endverbraucher eingestellt, da wir durch gesetzliche Änderungen keine Möglichkeiten mehr gesehen haben, gesetzeskonform Musik zu verkaufen. Hintergrundinfos dazu gibt es in einem Blogbeitrag aus dem Januar 2015.

*** Vergünstigte Flugtickets für die Gruppenreise nach Kuba vom 4.-18.02.

Diese Gruppenreise, die ich selber begleiten werde, findet vom 4.-18. Februar statt. Zwei TeilnehmerInnen mussten leider aus beruflichen Gründen von der Reise zurücktreten und bieten ihre Flugtickets mit Reisezeitraum 2.-18.2. ab Hannover mit Condor zu einem reduzierten Preis von 1000.- Euro je Ticket an. Wer Interesse hat, bitte umgehend melden. Wir bringen Dich in Kontakt. Weitere Infos zu diesem Reiseangebot ...

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Kuba im November und 4 Jahre gemafreie Tangomusik

Der Hurrikan Matthew ist vorbeigezogen und hat im Osten Kubas viel zerstört. Immer wieder werden wir von besorgten Reisenden gefragt, wie groß die Gefahr sei, auf Kuba in einen Hurrikan zu geraten. Mal abgesehen davon, dass die Zeit der Hurrikans sich für dieses Jahr dem Ende zuneigt, ist schon beeindruckend, dass in Haiti bei Matthew mehr als 1000 Menschen starben, in den USA mehr als 20 und in Kuba niemand. Was nicht heißt, dass in Kuba weniger zerstört wurde. Mehr Infos zu diesem Thema z.B. auf der Seite von Amerika21

***Kurzentschlossen in kleiner Reisegruppe im November Havanna erkunden
In meinen zur Zeit seltenen Newsmails habe ich insbesondere auf unsere Gruppenreise im Februar 2017 hingewiesen. Dabei ist ein wenig in den Hintergrund geraten, dass es auch schon im November eine Gruppe gibt. Begleitet wird diese Gruppe durch unsere kubanischen Guides. Wer also kurzentschlossen einen Flug buchen mag – in unserer kleinen, kreativen, individuellen Gruppe gibt es noch Plätze. Denn Gruppenreisen bei uns sind wie alle unsere Angebote etwas für Individualisten, die auch gerne mal in Kontakt gehen: Salsareise im November



***Erfolgreich seit 4 Jahren mit gemafreier Tangomusik
Seit 2012 gibt es unser Projekt, Tangounterricht und Milongas mit gemafreien Tangos zu gestalten. Wir stellen dafür etwa 20h Tangomusik zur Verfügung, die schon manchen Tangoveranstalter 1000de von Euro an GEMA-Gebühren hat sparen lassen. Da unser Projekt in allen Details von der GEMA geprüft und anerkannt wurde, hat es bisher auch für keinen unserer Vertragspartner irgendwelche Probleme gegeben. Wer mehr dazu wissen möchte, darf gerne über unsere Kontaktseite Informationen anfordern.
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Aktuelle Gedanken zu Kuba und der Reise im Februar 2017

Die Mindestanzahl von TeilnehmerInnen ist erreicht, Flüge sind aktuell auf einem bezahlbaren Niveau. Und es wird vermutlich meine letzte Reise zum Thema "Kuba" sein, bei der ich eine Gruppe in dieses auf der Welt einzigartige Land begleite.

Kuba war bisher -abgesehen von ein paar Reklametafeln für die „Revolution“- der einzige werbefreie Bereich der von mir bereisten Welt. Wer so etwas nie erlebt hat, kann es sich in unserem werbegefluteten Alltag kaum vorstellen. Es ist unglaublich entspannend, im öffentlichen Raum und in den Medien keine Werbung zu finden!

Aber es gibt einiges mehr, was Kuba ganz besonders gemacht hat. Die Menschen in diesem Land haben Bildung und eine medizinische Versorgung. Beide Faktoren liegen weit über dem Level, welches breite Bevölkerungsschichten z.B. in den USA genießen. Und hungern musste hier auch niemand. Gleichzeitig hatten die Kubaner auf ihrer geographischen und gleichzeitig wirtschaftlich isolierten Insel nie Geld, um an Luxus- und auch manche Gebrauchsgegenstände der für uns normalen westlichen Zivilisation zu gelangen. Das hatte zur Folge, dass Kubaner auf ihre ganz eigene kubanische Art lernten, jeden Besucher ihres Landes auf eine größtenteils sehr kultivierte Art das Geld aus der Tasche zu ziehen. Für diese Aktionen gab es jedoch immer auch einen Gegenwert.

Eine Trumpfkarte der Kubaner war in der Vergangenheit, dass (fast) jeder Besucher aus anderen Ländern mit dem Gefühl nach Kuba kam, die Kubaner wären arme und unterdrückte Menschen, denen man helfen müsse. Also ließen die Kubaner sich von den Touristen unterstützen. Dabei glaubten sie am Ende meist selber, dass die Freiheit woanders, aber nicht in Kuba wäre.

Jetzt wird das alles anders. Vielleicht ein wenig so wie damals mit der DDR. Da glaubten ja auch die meisten, dass „Freiheit“ bedeuten würde, nach einem Fall der Mauer Mercedes zu fahren. Heute leben viele Ex-DDRler im Frust, denn voller Erstaunen haben sie festgestellt, dass trotz „Wende“ nicht alle im Osten Mercedes fahren. Gleichzeitig ist mit dem Fall der Mauer ein wertvolles Sozialgefüge, welches zu Zeiten der „DDR“ die Menschen in Kontakt kommen ließ, komplett den Bach runter gegangen.

Kuba brauchte keine Mauer, denn Kuba ist eine Insel. Die kubanische „Mauer“ war eine arrogante Entscheidung nordamerikanischen Missionarsdenkens, das sagt, dass alles was in den USA entschieden wird für die ganze Welt zu gelten habe. Da Kuba da nicht mitspielte, wurde das Land entsprechend bestraft.

Jetzt wird das alles anders. Und etwas Ähnliches wie in der DDR nach dem Fall der Mauer wird den Kubanern auch passieren. Mit Flugzeugen voll von „Freiheit“ bringenden Amerikanern wird sich das Leben auf Kuba komplett verändern. Und es verändert sich schon. Seit den 90er Jahren ging es den Kubanern wirtschaftlich nicht mehr so schlecht wie heute. Aber das ist der Preis dieser „Freiheit“, an die nur die glauben, die weiter an die Lüge glauben wollen, dass man in einem (neo)liberalen wirtschaftlichen System in „Freiheit“ leben würde.

Noch sind die westlichen Firmen, die das Land erobern, nicht so weit, dass die Innenstadt Havannas eine Mischung aus Museum und Shopping-Mall ist. Das wird sie jedoch mit Sicherheit werden. Aber jetzt –oder besser gesagt im Februar 2017- können wir noch einen Eindruck von dem Besonderen auf Kuba gewinnen. Die Kubaner zeigen uns, wie sie tanzen und trommeln. Sie erzählen uns aus ihrem Leben. Wir wohnen mit ihnen in sorgsam ausgewählten kubanischen Wohnungen, die vom Komfort her in etwa einem 3*-Hotel entsprechen. Und wir stellen ihnen und uns Fragen.

Das kann eine sehr spannende Reise werden, die nach meinen Erfahrungen in der Begleitung von Gruppen nach Kuba neben viel Spaß auch einen sehr hohen Selbsterfahrungswert haben wird.

Melde Dich also gerne jetzt alleine oder gemeinsam mit anderen an. Mehr Infos findest Du hier.

Nachsatz: Was ich hier kommentiere hat weder etwas mit parteipolitischem Denken noch irgendeiner Ideologie zu tun. Ich beschreibe, was ich gesehen und erlebt habe und ziehe daraus Schlussfolgerungen. Frei sind für mich weder die Menschen in den USA noch die in Kuba. Wobei die USA offenbar einen Pachtvertrag (mit wem auch immer) auf den Begriff „Freiheit“ geschlossen haben und glauben, sie wären es. Die Kubaner glauben zumindest nicht, dass sie frei wären. Und ich glaube, dass sowohl die einen als auch die anderen sich etwas vormachen, wenn sie meinen, dass ihr System das Bessere wäre. Ich lade Dich ein, mit nach Kuba zu kommen, weil es dort etwas zu entdecken gibt, was es woanders nun mal nicht gibt …

Matthias

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Aktuelle Gedanken zu Kuba und der Reise im Februar 2017

Die Mindestanzahl von TeilnehmerInnen  ist erreicht, Flüge sind aktuell auf einem bezahlbaren Niveau. Und es wird vermutlich meine letzte Reise zum Thema „Kuba“ sein, bei der ich eine Gruppe in dieses auf der Welt einzigartige Land begleite.

Kuba war bisher -abgesehen von ein paar Reklametafeln für die „Revolution“- der einzige werbefreie Bereich der von mir bereisten Welt. Wer so etwas nie erlebt hat, kann es sich in unserem werbegefluteten Alltag kaum vorstellen. Es ist unglaublich entspannend, im öffentlichen Raum und in den Medien keine Werbung zu finden!

Aber es gibt einiges mehr, was Kuba ganz besonders gemacht hat. Die Menschen in diesem Land haben Bildung und eine medizinische Versorgung. Beide Faktoren liegen weit über dem Level, welches breite Bevölkerungsschichten z.B. in den USA genießen. Und hungern musste hier auch niemand. Gleichzeitig hatten die Kubaner auf ihrer geographischen und gleichzeitig wirtschaftlich isolierten Insel nie Geld, um an Luxus- und auch manche Gebrauchsgegenstände der für uns normalen westlichen Zivilisation zu gelangen. Das hatte zur Folge, dass Kubaner auf ihre ganz eigene kubanische Art lernten, jeden Besucher ihres Landes auf eine größtenteils sehr kultivierte Art das Geld aus der Tasche zu ziehen. Für diese Aktionen gab es jedoch immer auch einen Gegenwert.

Eine Trumpfkarte der Kubaner war in der Vergangenheit, dass (fast) jeder Besucher aus anderen Ländern mit dem Gefühl nach Kuba kam, die Kubaner wären arme und unterdrückte Menschen, denen man helfen müsse. Also ließen die Kubaner sich von den Touristen unterstützen. Dabei glaubten sie am Ende meist selber, dass die Freiheit woanders, aber nicht in Kuba wäre.

Jetzt wird das alles anders. Vielleicht ein wenig so wie damals mit der DDR. Da glaubten ja auch die meisten, dass „Freiheit“ bedeuten würde, nach einem Fall der Mauer Mercedes zu fahren. Heute leben viele Ex-DDRler im Frust, denn voller Erstaunen haben sie festgestellt, dass trotz „Wende“ nicht alle im Osten Mercedes fahren. Gleichzeitig ist mit dem Fall der Mauer ein wertvolles Sozialgefüge, welches zu Zeiten der „DDR“ die Menschen in Kontakt kommen ließ, komplett den Bach runter gegangen.

Kuba brauchte keine Mauer, denn Kuba ist eine Insel. Die kubanische „Mauer“ war eine arrogante Entscheidung nordamerikanischen Missionarsdenkens, das sagt, dass alles was in den USA entschieden wird für die ganze Welt zu gelten habe. Da  Kuba da nicht mitspielte, wurde das Land entsprechend bestraft.

Jetzt wird das alles anders. Und etwas Ähnliches wie in der DDR nach dem Fall der Mauer wird den Kubanern auch passieren. Mit Flugzeugen voll von „Freiheit“ bringenden Amerikanern wird sich das Leben auf Kuba komplett verändern. Und es verändert sich schon. Seit den 90er Jahren ging es den Kubanern wirtschaftlich nicht mehr so schlecht wie heute. Aber das ist der Preis dieser „Freiheit“, an die nur die glauben, die weiter an die Lüge glauben wollen, dass man in einem (neo)liberalen wirtschaftlichen System in „Freiheit“  leben würde.

Noch sind die westlichen Firmen, die das Land erobern, nicht so weit, dass die Innenstadt Havannas eine Mischung aus Museum und Shopping-Mall ist. Das wird sie jedoch mit Sicherheit werden. Aber jetzt –oder besser gesagt im Februar 2017- können wir noch einen Eindruck von dem Besonderen auf Kuba gewinnen. Die Kubaner zeigen uns, wie sie tanzen und trommeln. Sie erzählen uns aus ihrem Leben. Wir wohnen mit ihnen in sorgsam ausgewählten kubanischen Wohnungen, die vom Komfort her in etwa einem 3*-Hotel entsprechen. Und wir stellen ihnen und uns Fragen.

Das kann eine sehr spannende Reise werden, die nach meinen Erfahrungen in der Begleitung von Gruppen nach Kuba neben viel Spaß auch einen sehr hohen Selbsterfahrungswert haben wird.

Melde Dich also gerne jetzt alleine oder gemeinsam mit anderen an.

Mehr Infos zur Gruppenreise mit Matthias -> http://www.danzaymovimiento.de/reisen/kubareise-mit-matthias.php

Nachsatz: Was ich hier kommentiere hat weder etwas mit parteipolitischem Denken noch irgendeiner Ideologie zu tun. Ich beschreibe, was ich gesehen und erlebt habe und ziehe daraus Schlussfolgerungen. Frei sind für mich weder die Menschen in den USA noch die in Kuba. Wobei die USA offenbar einen Pachtvertrag (mit wem auch immer) auf den Begriff „Freiheit“ geschlossen haben und glauben, sie wären es. Die Kubaner glauben zumindest nicht, dass sie frei wären. Und ich glaube, dass sowohl die einen als auch die anderen sich etwas vormachen, wenn sie meinen, dass ihr System das Bessere wäre. Ich lade Dich ein, mit nach Kuba zu kommen, weil es dort etwas zu entdecken gibt, was es woanders nun mal nicht gibt …

 

Matthias

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Tanzreise nach Havanna

Nach langer Zeit bin ich mal wieder dabei! Gemeinsam mit mehreren kubanischen Guides werde ich diese Gruppe durch ein sich in einem brodelnden Umbruch befindliches Havanna begleiten.

Du kannst bei Deiner Teilnahme einen individuellen Schwerpunkt auf Salsa, Perkussion oder Spanischunterricht legen. Bei den Exkursionen durch Havanna wird die Gruppe von einem englischsprachigen kubanischen Guide begleitet. Zum Tanzen begleiten uns kubanische Tänzer zu den gefragtesten Tanz-Locations der Hauptstadt. Wer mehr über das Leben auf Kuba erfahren möchte, kommt zu unseren Treffen mit Kubanern, die davon berichten, wie sie leben. Und wenn Du noch tiefer einsteigen möchtest in das Mysterium Kuba und was im Kontakt mit Kubanern bei Dir selber in Bewegung kommt – für diese Möglichkeit zur Reflektion bin ich dabei.

Die Reise nach Havanna mit Matthias im Februar 2017


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Hotels, Apartments und Casas Particulares in Havanna und Santiago de Cuba

Heute ein paar Informationen zur Unterbringung auf Kuba. Auch dabei beraten wir Dich gerne auf Basis unserer fast 20 jährigen Erfahrung mit der Organisation von individuellen Kubareisen für Menschen mit Ansprüchen und die das Land wirklich kennen lernen wollen.
Santiago de Cuba - Blick aus dem Fenster einer unserer Casas Particulares
Wir haben individuell gestaltete Aufenthalte auf Kuba schon zu Zeiten organisiert, als es so etwas offiziell noch gar nicht gab. Unser Ziel ist es, Dir einen entspannten und erholsamen Aufenthalt auf Kuba zu ermöglichen und Dich in der Zeit Deines Aufenthaltes auf Kuba Kuba erleben zu lassen. Dies ist natürlich auch aus der „Festung“ eines Hotels heraus möglich, aber es gibt weiterhin Alternativen, bei denen Du dicht am kubanischen Leben bist und sowohl in Havanna als auch in Santiago de Cuba nicht auf den von Dir gewünschten Komfort zu verzichten brauchst.

In 2015 ist die Zahl der Touristen auf Kuba um etwa 20% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das bedeutete etwa 400.000 Besucher mehr auf der Insel. Ab Herbst 2016 wird es täglich bis zu 110 Flugverbindungen zwischen den USA und Kuba geben. Das bedeutet eine Steigerung von 0 auf 110. Schon 2015 gab es Probleme mit der Unterbringung. Wie wird es werden, sobald die Amerikaner kommen?
Zimmer einer unserer Casas Particulares im Zentrum von Havanna
Anders gefragt, um eine Schweizer Zeitung zu zitieren: „Wo werden die vielen Touristen schlafen?“ Zwar gibt es immer mehr Hotels und auch Casas Particulares, eine kubanische Variante des Bed&Breakfast, aber manche Hotels waren schon in 2015 über Wochen komplett ausgebucht. Oftmals wurde den Gästen, die kein Zimmer mehr bekamen, die Übernachtung in einer Casa Particular vorgeschlagen. Doch auch hier war zu manchen Zeiten kaum noch etwas zu bekommen bzw. die Qualität der noch verfügbaren Unterkünfte auf einem nach unseren Kriterien nicht empfehlenswerten Level. Manche Kubaner sprechen angesichts der aktuellen Lage von einer neuen „periodo especial“ – in den 90er Jahren bedeutete dies, dass vieles zum Leben fehlte. Heute wird damit verbunden, dass das Land von Touristen überrollt wird, was nicht nur zu einer Verknappung von Wohnraum führt, sondern auch erhebliche Preissteigerungen z.B. bei Nahrungsmitteln zur Folge hat.

Havanna - Blick von der Terasse einer unserer Casas Particulars über die Dächer der Hauptstadt
„Danza y Movimiento“ greift bei der Vermittlung von Unterkünften auf Kuba auf seine seit Jahren bestehende und erprobte Infrastruktur auf. Durch ein gewachsenes Verhältnis zu vielen Vermieter, die uns auch angesichts der aktuellen Lage treu bleiben, können wir in unserem Angebot den hohen Standard von Wohnungen aufrechterhalten. Unsere Casas sind zentral gelegen, bieten gleichzeitig insbesondere auch im Vergleich zu Hotels hohe Sicherheit, freundliche Vermieter kümmern sich um unsere Gäste. Und es gibt unsere lokalen Repräsentanten – diese kümmern sich sowohl um die Gäste als auch die Qualität der Unterkünfte. Um hohe Qualitätsstandards und eine guten Service gewährleisten zu können, bieten wir Casas Particulares oder Apartments allerdings nur in Orten oder Regionen an, in denen wir genau wissen, was wir unseren Gästen bieten und wo wir die Qualität durch unsere Repräsentanten auch jederzeit überprüfen können.

Einen visuellen Eindruck von den Unterkünften kannst Du in diesem PDF bekommen. Das auf Seite 8 gezeigte moderne Apartment liegt in Havanna ausserhalb des Zentrums. Im Bereich traditioneller Bauweise entsprechen die uns im Zentrum von Havanna zur Verfügung stehenden unabhängige Apartments, wo Du eine komplette Wohnung mietest, in etwa dem Standard der im PDF gezeigten Casas Particulares.

Gerne mal hier klicken, um Dir unsere Unterkünfte auf Kuba anzusehen ...

Und auch das gibt es in Havanna ... Aussenanlage eines im PDF näher beschriebenen Apartments im Ortsteil Playa


Alle Photos in diesem Beitrag Copyright Sabine Jacob



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In Havanna oder in Santiago de Cuba Tanzen gehen

Seit zwei Jahrzehnten beobachte ich die Tanzszene auf Kuba. Das liegt nahe, denn immerhin ist "Salsa tanzen auf Kuba" ein zentraler Aspekt meines Reiseangebotes. Wer wie bei „Danza y Movimiento“, der ersten unabhängigen Tanzschule auf Kuba, mit qualifizierten Lehrern Salsa tanzen lernt, möchte das Gelernte auch möglichst zeitnah in der Praxis testen. Das ist allerdings nicht so leicht, wie man annehmen könnte. Die vielen Musikclubs, in denen oftmals hochkarätige kubanische Bands spielen, sind seit eh und je ein Ort von Anmache. Verständlich, denn der Kontakt mit Touristen ist für viele Kubaner eine wichtige Einnahmequelle. Das macht Tanzen-Gehen auf Kuba in vielen Lokalen aber leider weniger unbeschwert, als oftmals von Reiseveranstaltern beschrieben. Als Individualreisende/r Tanzen zu gehen auf Kuba ist nach meinen Erfahrungen nicht einfach und manchmal sogar richtig anstrengend …

Salsa mit unseren Tänzerinnen und Tänzern in Santiago de Cuba. Foto: Sabine Jacob





Einfacher war es für mich meist beim Tanzen, wenn ich mich begleitet auf die Piste begeben habe. Aber auch hier kann es vorkommen, dass meine Tanzbegleitung eine Menge Freunde einlädt, die in fröhlicher Runde ihre Getränke auf Rechnung des Gastgebers bestellen. Um kein Spielverderber zu sein und nicht kleinlich zu wirken, werden solche Abende manchmal recht teuer, können aber ne Menge Spass machen - wenn einem der Preis egal ist.

In Folge des aktuellen Touristenbooms hat sich die Szene in den vergangenen Monaten noch einmal stark verändert. Die Preise für Getränke gehen steil nach oben. Die meisten Lokale, in denen man auch tanzen kann, sind überfüllt. Wer nicht konsumiert wird an einigen Orten immer wieder dazu aufgefordert und darf ansonsten das Lokal verlassen.

So war es noch vor einem Jahr: Eine amerikanische Reisegruppe aus dem Programm von "Danza y Movimiento" tanzt beim Hotel Inglaterra zu Livemusik. Foto: Alice Kupcik



Wer - egal ob Mann oder Frau - an egal welchen Ort alleine tanzen geht, hat immer häufiger Probleme, überhaupt Tanzpartner zu finden. Denn immer weniger Kubaner können sich Eintritt oder Getränkepreise leisten. Unsere amerikanische Reiseleiterin der legalen Gruppenreisen für amerikanische Staatsbürger erzählte mir vor einigen Tagen von ihren Erlebnissen, abends mit ihrer Gruppe auszugehen: da in einigen Lokalen ausser unseren (bezahlten) Tänzern überhaupt keine Kubaner waren, die gut tanzen konnten, war die Reiseleiterin den ganzen Abend damit beschäftigt, die Tanzbegleiter vor dem Ansturm tanzwilliger Touristen zu schützen, die in Ermangelung von Tanzpartnern schon den ganzen Abend bis zum Eintreffen unserer Gruppe gelangweilt herumgesessen hatten. (Unsere amerikanischen Reisegruppen gehen abends mit den Tanzpartnern aus ihrem Salsakurs tanzen und werden von einer amerikanischen und auch kubanischen Guides begleitet. Ohne amerikanische Reisebegleitung dürfen Amerikaner weiterhin nicht privat nach Kuba reisen.)

Tanzen auf Kuba ist leider schwieriger, als man denken könnte. Ich habe jahrelang dazu gebraucht, mich damit abzufinden, dass Tanzen auf Kuba eben anders ist, als auch ich mir das mal vorgestellt hatte und als es einem meist erzählt wird.

Wie ist es nun möglich, das während des Aufenthaltes in Havanna oder Santiago de Cuba im Salsaunterricht Gelernte möglichst entspannt in der Praxis auszuprobieren? Ich habe mir dazu immer wieder meine Gedanken gemacht und alles mögliche ausprobiert und auch unseren Gästen angeboten. Der aktuelle Stand ist wie folgt:

Salsa tanzen in Santiago de Cuba. Foto: Sabine Jacob
In Santiago funktioniert es seit mehreren Jahren sehr gut, dass die Tanzlehrer an manchen Abenden gemeinsam mit den Gästen tanzen gehen. Das ist im Preis des Tanzkurses enthalten, wobei natürlich die Getränke der Lehrer von den Tanzschülern gezahlt werden. Alle Rückmeldungen von Gästen bezüglich dieser Tanzabende waren bisher positiv.

Anders in Havanna. Einmal abgesehen davon, dass viele unserer TanzpartnerInnen in unseren Salsakursen in Havanna ProfitänzerInnen sind, die abends auf der Bühne stehen und von daher als Tanzbegleitung ausfallen, waren die Rückmeldungen mancher Gäste Anlass, hier klare Regeln für begleitetes Tanzen aufzustellen. Ich habe deshalb den kubanischen Taxi-Dancer erfunden. Du „mietest“ sozusagen eine Person, die Dich an einer von Dir bei Buchung Deiner Reise angegebenen Anzahl von Abenden begleiten wird. Deine Begleiterin oder Dein Begleiter führt Dich in die Szene ein und Du praktizierst an diesen Abenden mit ihm/ihr oder auch mit anderen auf der Veranstaltung. Auch das Tanzen mit anderen geht in diesem Kontext viel einfacher: du bist schon „begleitet“ und bist damit nicht weiter irgendeiner Form der Anmache ausgesetzt. Dieses Prinzip der „Taxi-Dancer“ gibt es für Tango in Argentinien schon lange. Auch auf Kuba werden beim begleiteten Tanzen durch klare Absprachen klare Verhältnisse geschaffen. Du kannst auf diese Weise in etwa so tanzen gehen, wie Du es Dir vielleicht von Tanzen auf Kuba vorgestellt hast.

(Info: Kubanische Tanzbegleiter vermitteln wir nur in Verbindung mit der Buchung unserer Reisepakete. Der Preis ist noch erheblich günstiger als in Buenos Aires und liegt bei einer Buchung von z.b. drei Abenden mit jeweils sechs Stunden Tanzbegleitung bei etwa 190.- Euro. Näheres auf Anfrage in Verbindung mit Deiner Buchung.)

P.S. Ich schreibe ungern „negative“ Beiträge, aber was ich schreibe spiegelt wider, was ich erlebt habe. Und auf Kuba ist nicht alles so, wie es nach aussen dargestellt wird. Was sind Deine Erfahrungen, als Individualreisende/r auf Kuba tanzen zu gehen? Schreibe gerne Deinen Kommentar …

Matthias



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Infoabend zur Reise mit Tantra, Yoga und Tanz

Das Thema Tantra lässt oftmals eine Menge Fragen offen. Das liegt in der Natur der Sache, da es für Tantra keine festgelegte Definition und auch keine Lehre gibt. Deshalb reduzieren manche diesen Begriff, in dem alles Platz hat und auch Platz haben darf, auf das Thema Sex. Diese Reduzierung ist NICHT Tantra. Im Juni kommenden Jahres gibt es ein Retreat in Italien, das sich mit den Grundlagen des Tantra beschäftigt. Das hat viel mit Tanz zu tun, denn auch ein sich Einlassen auf Tänze wie Tango oder Salsa verändert sich mit einem tantrisch geschulten Bewusstsein.

Auch wenn unsere Webseiteninfo schon einiges erzählt - für offene Fragen im Zusammenhang mit dieser Reise gibt es am 3. Dezember in Hamburg einen Infoabend. Du kannst Deine Fragen mitbringen und auch erfahren, inwiefern eine Teilnahme an dieser Reise Dein Tanzen egal ob Tango oder Salsa verändern kann. Wem Hamburg zu weit ist, beantworte ich Fragen auch gerne telefonisch.

Bei Interesse an der Reise, der Veranstaltung oder wenn Du persönlichen Kontakt für Deine Fragen wünscht, melde Dich gerne über unser Kontaktformular.

Matthias
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Kuba im November oder zu Ostern

Vom 14.-28. November bieten wir einmal wieder eine Reise nach Havanna mit einem kubanischen Guide als lokalem Ansprechpartner und der Möglichkeit, in einer kleinen Gruppe zu reisen und zu tanzen. Wie vielleicht aus der Presse bekannt, ändert sich gerade eine Menge auf Kuba - und dazu gehören u.a. auch die Preise. Wir kommen nicht darum herum, unsere seit Jahren stabil gehaltenen Preise Schritt für Schritt anzupassen. Das bedeutet konkret für unsere Gruppenreisen, dass wir den Grundpreis jetzt auf 1229.- Euro erhöhen mussten.

Mit Bezug auf diese News erhältst Du für die Gruppenreiseangebote vom 14.-28.11.2015 und vom 19.03.-02.04.2016 bei Buchung bis zum 15.09. noch den bisher gültigen Preis von 1149.- Euro!

Infos zu unseren Gruppereiseangeboten

Und noch eine Info zu Flügen nach Kuba: Auch wenn viele Airlines ihre Anzahl von Flügen nach Kuba erhöht haben und teilweise sogar 2 x am Tag nach Havanna fliegen, sind die Flieger oft ausgebucht. Flüge nach Kuba sind somit so teuer wie selten zuvor. Es lohnt sich, rechtzeitig zu schauen. Und das gilt insbesondere für Saisonzeiten wie z.B. den Jahreswechsel …
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Gemafrei - jetzt mehr als 20 Stunden Tangomusik!

Seit mehr als zwei Jahren bieten wir für alle, die bislang für die Nutzung von Tangomusik Abgaben an die GEMA (oder andere Urheberrechtsgesellschaften) zahlen, eine Nutzungsvereinbarung für gemafreie Musik an. Ein Abschluss dieser Vereinbarung lohnt sich schon, wenn jemand aktuell nur 15.- Euro im Monat an die GEMA zahlt. Auch wer bei seinen Veranstaltungen aktuelle Tangos spielt, kann möglicherweise durch einen Abschluss dieser Vereinbarung sehr viel Geld einsparen. Wenn du Interesse hast, setze sich gerne mit uns in Verbindung und wir schicken dir ausführliche Infos zu. Aktuell haben wir mehr als 380 gemafreie Titel im Programm und bei Abschluss der Vereinbarung bis zum 15. August kannst du die Vereinbarung zu dem Preis abschliessen, den wir bisher für die Nutzung von 290 Titeln genommen haben. Aber nur bis zum 15. August …

Jetzt Unterlagen zur Nutzung urheberrechtsfreier Musik anfordern!
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Letzte Einkaufsmöglichkeiten ...

"Danza y Movimiento" im Umbruch - und es gibt noch ein paar CDs und auch DVDs in unserem Shop, die wir auf Lager haben und Dir umgehend zusenden können!

Um die noch vorrätigen und meist sehr aktuellen CDs angezeigt zu bekommen, gehe bitte wie folgt vor:

Du besuchst unseren noch existierenden Shop, der bald in ein Musikarchiv umgewandelt wird:

Dies ist der Link zu den CDs ....

Rechts findest du unter „Kategorien“ einen kleinen Gabelstapler. Hier bitte einen Filter setzen.

Jetzt beginnst Du in den Kategorien zu suchen. Am meisten wirst Du im Tangobereich finden. Aber auch bei Latin gibt es noch einige Neuheiten, die erst vor kurzem bei uns eingetroffen sind.

Und, wie es in Lateinamerika auf dem Markt so üblich ist – Du darfst mit uns handeln! Wenn Du mehr als 7 Artikel bestellst, mach uns mit deiner Bestellung ein Gebot - wir sagen Dir, ob wir es annehmen oder nicht. Wenn wir es nicht annehmen bist Du nicht an Deine Bestellung gebunden …
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In eigener Sache: Programmierer gesucht!

Viele von euch haben es schon bemerkt - unsere Webseiten werden auf mobilen Endgeräten nicht korrekt dargestellt. Dafür gibt es einen einfachen Grund: die Seiten wurden vor mehr als 10 Jahren auf php 4 programmiert. Da es für php 4 heute keinen Support mehr gibt, ist voraussichtlich eine komplette Neuprogrammierung (php 5) erforderlich, das Ganze verbunden mit einer Umstellung auf schnell ladendes modernes responsives HTML und CSS.

Wie angekündigt schließen wir in diesen Tagen unseren Shop, in dem wir bisher CDs, DVDs und Downloads verkauft haben. Gleichzeitig werden wir weiterhin insbesondere im Tangobereich Musik veröffentlichen, die wir über andere Shops wie z.B. iTunes verkaufen werden. Unsere Musikseiten sollen zu einem umfangreichen Musikarchiv werden. Gleichzeitig möchten wir unseren Musikverlag und die auf unseren Eigenlabels erschienene Musik auf unseren Seiten besser als bisher präsentieren.

Wir suchen für diese Aufgabe einen zuverlässigen Dienstleister, in erster Linie einen Programmierer, der sich mit php5, Webseitenoptimierung, Blogs und Newsmailversand auskennen sollte. Und es geht bei diesem Auftrag nicht allein um unsere Musikseiten – auch die Seiten unseres Reiseveranstalters und des No-Guru-Instituts sind neu zu programmieren.

Wir haben für dieses Projekt eine ausführliche Beschreibung erstellt. Vielleicht hast Du selber Interesse, vielleicht kennst Du jemandem, dem Du diese Info weiterleiten kannst.

Ich freue mich über Rückmeldung.
Matthias
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Gruppenreisen mit Salsa, Tango und Yoga nach Korfu 2015

Dieses Jahr haben wir zwei Reisen nach Griechenland in unserem Programm. Von Griechenland wird ja seit einiger Zeit eh viel geredet. Dazu ein paar Anmerkungen weiter unten ...

Blick auf die Dracheninsel
Wir begeben uns also 2015 nach Korfu und haben von unserem Haus einen weiten Blick über das Meer – auf der einen Seite sehen wir die nördlichsten Inseln Griechenlands und in der Ferne Albanien, auf der anderen Seite die Dracheninsel und dahinter nur noch die Weite des Meeres.

Bei allen Vorteilen, sich spontan für etwas entscheiden zu können - wir weisen jetzt auf diese beiden Reiseangebote hin, da es an der Zeit ist. Korfu wird nicht mit der gleichen Frequenz wie andere Reiseziele angeflogen. Das bedeutet mit anderen Worten, dass eine Anmeldung für diese Reisen zum aktuellen Zeitpunkt schon deshalb sinnvoll ist, um einen einigermaßen günstigen und auch möglichst direkten Flug zu bekommen.

Meer, Strand, Klippen. Weite
In unserem ersten Retreat, welches vom 13.-20. Juni stattfindet und von Matthias geleitet wird, geht es viel um diesen Blick in die Weite, der unser körpereigenes System zur Ruhe kommen lassen kann und unsere Aufmerksamkeit dort wegnimmt, wo sie sich in unserem Alltag festhängt. Mit der Aufmerksamkeit in die Weite zu gehen lenkt diese gleichzeitig auf Aspekte unseres Lebens, die im Alltag weniger Raum finden. Wir werden uns dabei u.a. unterschiedlicher Rhythmen bewusst und nehmen diese als Basis zum Tanz. Tango und Salsa sind Teil dieses Programms:
Tanz und Rhythmen: Salsa, Tango in Verbindung mit Basiselementen tantrischer und osteopathischer Körperarbeit vom 13.-20. Juni 2015

Es wird für uns gekocht ... lecker!
Die zweite Reise, geleitet von Susanna, findet in den Sommerferien vom 26. Juli bis zum 1. August statt - eine Tantragruppe für Einsteiger und Erfahrene! Partner, die sich als Paar anmelden, können die Paarübungen gemeinsam gestalten: Yoga und Meditation, Begegnung und Berührung, Tanz und Entspannung sind die Elemente dieser Reise nach Korfu. ,
Meer und Sinne: Tantra-Yoga-Urlaub auf Korfu vom 26.7.- 01.08.2015

Vielleicht magst Du Dir diese Zeit gönnen als ein Geschenk an Dich selber.



Beim Stichwort „Griechenland“ kommen mir, Matthias, ein paar Gedanken, die nichts mit den beiden Retreats zu tun haben und die ich doch gerne hier teilen mag:
Griechenland als Staat ist unter vielen Gesichtspunkten ein spannendes Thema. In dieser Region wurzeln wichtige Anteile unseres westlichen Denkens und unserer aktuellen gesellschaftlichen Systeme. Aktuell bekommt Griechenland zu spüren, wozu eine krankhafte Entwicklung der gesellschaftlicher Systeme führen kann. Griechenland - ein Land mitten in Europa, welches von den reichen Ländern bzw. denen, die unsere Welt unabhängig von nationalen Gesetzgebungen regieren, behandelt wird wie in der Vergangenheit bekannt aus dem Umgang mit anderen Ländern der zweiten und dritten Welt. Aktuell sind die Griechen an der Reihe. Die unersättliche Gier eines kranken Wirtschaftssystems nach Rohstoffen und deren Ausbeutung schafft auf phantasievolle Weise Druckmittel. Die Griechen werden schon seit Jahren dazu aufgefordert, doch bitte endlich auch das Mittelmeer zu verseuchen, indem sie dort Öl und Gas fördern sollen. Hintergrund - andere Länder –und dazu gehören auch wir- möchten ihren Konsumstandard ungebremst aufrechterhalten. Deutsche Finanzhilfen an Griechenland? Natürlich nur, wenn dafür „im Ausgleich“ in Deutschland Rüstungsgüter eingekauft werden … Unbestritten gibt es auch in Griechenland korrupte Eliten, die sich ihre Vorteile verschaffen. Aber wo gibt es die nicht? Und warum werden „Hilfsleistungen“ für das Land an Bedingungen geknüpft, die nicht den Bewohnern des Landes, sondern allein denen zu Gute kommen, die diese Leistungen gewähren und die letztendlich nur die reicher machen, die eh schon reich sind? Das Prinzip ist bekannt aus dem Umgang mit Ländern in Latein- und Mittelamerika, Asien und Afrika. Und jetzt auch mitten in Europa, eben in Griechenland …
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Erfrischend ... das Tangofilmdebut von Irene Schueller

Tango in Freiburg, fernab von den Tangometropolen der Welt, doch auch hier nicht weniger dramatisch als anderswo. Irene Schueller, freischaffende Künstlerin, ist eng mit dem Tango verbunden. Aktuell sitzt sie an ihrem Filmdebut. Dafür hat sie fünf TangotänzerInnen aus ihrer kleinen Großstadt im Süden Deutschlands begleitet. Alle fünf sind auf der Suche nach Nähe und Intimität, was sie sicherlich mit fast allen TangotänzerInnen dieser Welt verbindet. Und jede der fünf Personen sucht jede/r für sich und auf ihre persönliche Weise nach Verschmelzung.

So entsteht „Embrace - the desire to be close!“ Wer sich einen Eindruck von dem Projekt verschaffen möchte, kann sich hier den Trailer anschauen:



Und wer dazu beitragen möchte, dass aus dem vorhandenen Material ein Kurzfilm von 30min Dauer für Festivals, Kinos und vielleicht auch für’s Fernsehen realisiert wird, kann sich an dem aktuell laufenden Crowdfounding beteiligen. Du sponserst dabei den Film, indem Du z.B. ein Onlineviewing für 15.- Euro, eine Vorführung in Deiner Tanzschule (290.- Euro) oder eine private Vorführung für 500.- Euro „kaufst“. Wie das genau funktioniert erfährst du auf dieser Seite:

Informationen zum Crowdfounding für den Tangofilm von Irene Schueller

Auf der Seite gibt es auch weitere Hintergrundinformationen zu dem Filmprojekt „Embrace - the desire to be close!“ .


Irene Schueller schreibt zu ihrem Film:
„Bittersüß sind die Milonganächte. Mal tanzt sie die Nacht durch und ist glückselig, mal sitzt er am Rand und ist gelangweilt von sich selbst und von den Menschen, die er dort antrifft. Oder sie fühlt sich ausgeschlossen und nicht gut genug. Wie dem auch sei, keiner kann die Finger davon lassen, ein zwei drei Mal die Woche zum Tango zu gehen und zu schauen, was er heute mit ihr / mit ihm macht!
Alle Protagonisten haben ihre eigene Strategie zu ihren Freuden zu kommen. Helena malt ihre Schuhe golden, um sich besonders hübsch zu machen. Christian tanzt weltweit auf Milongas, da er sich seinen Job danach ausgesucht hat. Ruben organisiert eigene Milongas, damit er sich der Tangoetikette nicht anpassen muss. Und während Susanna Frauen auffordert, weil es zu wenige Männer gibt, muss Joscha sich abgrenzen, da er als 'Tango-Star' schon zu viele Menschen kennt.
Nicht nur die Protagonisten eint das Bedürfnis nach Nähe und Intimität, sondern das Streben danach wohnt jedem in uns inne. Damit greift der Film ein universelles Phänomen auf, dass auf sehr viele andere 'Mikrokosmen' – so bezeichne ich die Tangowelt – übertragen werden kann.“

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Quo vadis Kuba?

Auch Kuba wird langsam und immer mehr, wie wir es aus anderen Ländern dieser Welt kennen. Namen von international aktiven Wirtschaftsunternehmen, die Teil unseres Alltags sind, bestimmen schon jetzt und werden bald immer mehr den Alltag und das Strassenbild auf Kuba prägen. Hotels, Mode, Telekommunikation, Chemie, Landwirtschaft, Transport - in allen diesen Bereichen stehen US-amerikanische Firmen in den Startlöchern. Kuba - seit ein paar Monaten ein Thema für Wirtschaftszeitungen und Börsenpublikationen.

Ich möchte einmal die Frage dahingestellt lassen, ob die Veränderungen die Menschen in Kuba glücklicher machen werden. Die Antwort hängt sicherlich davon ab, aus welchem Blickwinkel ich das Thema „Glück“ oder auch das Thema „Lebensqualität“ betrachte. Wer den sich selber als „liberal“ bezeichnenden Markt, von dem manche immer noch glauben, sich darin individuell und selbstbestimmt entfalten können, weiterhin für ein gängiges Modell hält, wird die Kubaner zur ihnen bevorstehenden Invasion der in unserer Welt gängigen Werte sicherlich beglückwünschen.

Strassenbild Havanna Foto: Susanna Rescio
Eines ist aber selbst in Wirtschaftskreisen unbestritten: Ein Kuba, wie es sich heute zeigt, wird es bald nicht mehr geben. Die gute Nachricht: Noch gibt es Kuba in seiner Einzigartigkeit und insbesondere auch seinem kulturellen Reichtum, der in der Vergangenheit immer eine besondere Aufmerksamkeit von Seiten des Staates erhalten hat.

Ich lasse deshalb weiter unten drei Menschen zu Wort kommen, die davon erzählen, wie ihre Zeit auf Kuba ihr Leben bereichert hat.

Matthias




Alice aus Luxemburg hat auf Kuba Salsa getanzt und am Movimiento-Training teilgenommen:

„Ich hatte sehr hohe Erwartungen an meine gebuchte Reise, da ich all diese positiven Echos auf der dym-Webseite gelesen hatte. Von daher war das Risiko eigentlich gross enttäuscht zu werden. Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin absolut zufrieden mit den gebuchten Leistungen! Dies gilt sowohl für meine Casa Particular (sehr gut gelegen, sauber, freundliche, unaufdringliche und zuvorkommende Besitzerin, ... und - unübertreffbar - die Guyaba-Marmelade zum Frühstück), als auch für die Kurse: Movimiento mit Elizabeth und Salsa mit Caruca und Alexis. Ich hatte täglich Tanzkurse während zwei Wochen und kann das nur empfehlen. Keine Sekunde war mir zu viel. Und auch wenn ich nachher schweisstriefend in die Dusche lief, war ich vor allem voller positiver Energie.

Tänzerin in Havanna Foto: Susanna Rescio
Und ja, siehe da, auch meine Schultern bewegen sich inzwischen genau so fliessend und spontan wie meine Hüften, Arme oder Beine. Dieses anatomische Wunder habe ich Elizabeth zu verdanken. Auch wenn die Versuchung bei uns Europäern gross ist, sich auf Salsa-Kurse zu fokussieren und möglichst viele neue Figuren zu lernen, finde ich den Movimiento-Kurs unabdinglich. Salsa tanzt man halt nicht nur mit den Füssen sondern mit sämtlichen Körperteilen. Ich weiss vor allem den Professionalismus meiner drei Tanzlehrer zu schätzen, Amateure gibt es in dem Bereich ja genügend ...

Voilà. Absolut empfehlenswert und wiederholenswert!“


Claus-Peter aus Bayreuth hat ebenso Salsa und Movimiento getanzt:

„Die gesamte Reise war großartig und es hat alles gut funktioniert. Die Unterkunft war super, die organisierten Trips ebenso. Und was die Tanzlehrer angeht, ein Riesenkompliment. Habe schon viele erlebt, aber die beiden sind echt einzigartig und haben die Gruppe - jede auf ihre Weise - super gelehrt und entertaint. Insofern 5 Sterne für die Tanzlehrerinnen! Besten Dank für die gute Organisation der gesamten Reise.“


Matthias aus Zürich hat sich auf Kuba die für ihn perfekte Kombi aus Spanischunterricht, Salsa, Perkussion und Klavierunterricht zusammengestellt. Hier sein Bericht:

„Meine Ausgangslage war diese: keine Spanischvorkenntnisse, viel Freude am Paartanz. Ursprünglich habe ich überlegt, mit einer Zürcher Sprachschule nach Kuba zu gehen und ein paar Tanzstunden dazuzubuchen, bei meiner Suche traf ich allerdings auf Danza y Movimiento und der Webauftritt hat mich gleich von Anfang an sehr angesprochen, machte dieser doch den Eindruck, dass der Tanz und die Musik hier im Mittelpunkt stehen und die notwendige kommerzielle Seite dessen auf sachliche Informationen beschränkt bleibt.

Mein Projekt, in meinen Ferien vier Wochen lang sehr intensiv zu lernen, Spanisch als (blutiger) Anfänger und die Salsa als Fortgeschrittener stilistisch zu verbessern, konnte ich sehr angenehm aus einzelnen Bestandteilen zusammenstellen. Es war sehr einfach, mit Matthias von DyM
am Telefon meine genauen Bedürfnisse zu erklären, besonders was die Salsa Klavierlektionen betraf.

Ich möchte sagen, dass meine kühnsten Vorstellungen wurden weit übertroffen. DyM ist in Kuba sehr gut vernetzt und hat Verbindungen zu allen möglichen Leuten. Die Tanzlehrer und Tanzpartnerinnen sind alle sehr gut ausgebildet die sich mit viel Freude auf die jeweiligen Erfahrungen der Teilnehmer einstellen, Caruca z.B. ist eine im ganzen Land bekannte Tänzerin und Choreografin. Beim Tanzen kommt man zur Not auch ohne Spanisch durch, es schadet aber auch nicht und die täglichen drei Stunden Einzelunterricht bei Maribel, Professorin für Englisch an der Universität von Havana, schlagen sehr schnell an.

Für den Beginn der Musiklektionen bei Ruy López-Nussa, Perkussion, und Alexis Bosch, Salsa Piano, habe ich meinem Spanisch dann doch zwei Wochen Vorsprung gegeben. Beide Musiker sind in Kuba sehr bekannt und sie schaffen es hin und wieder auch mal ins Ausland. Hierzu möchte ich dann doch lieber authentisch aus meinem Blog zitieren:

... Die vergangene Woche war für mich die schönste. Besonders die Arbeit mit den zwei Musikern hat "eingefahren". Ich mag mich gar nicht mehr besinnen wann ich das letzte Mal so intensiv an einer selbstgewählten Sache gearbeitet habe. Die täglichen 3 Stunden, alles auf Spanisch, haben mich aber so müde gemacht, dass ich mich abends mit letzter Kraft ins Bett geschleppt habe und glücklich von "bum bum klak bum" und "tschiggedigge tschiggedietschidigge" träumen konnte...

Mich hat es jedenfalls gepackt (siehe Bild) und ein weiterer Besuch im "Land der begrenzten Unmöglichkeiten" ist wohl unvermeidlich. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und dass ich mich aufgrund der guten Organisation immer wohl und aufgehoben gefühlt habe.“

Matthias aus Zürich taucht an seinen Kongas in Havanna in die Musik Kubas ein





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Quo vadis "Danza y Movimiento"?

In den vergangen Wochen tauchte oftmals die Frage auf, wie es bei "Danza y Movimiento" weitergehen würde. Wir werden auch in Zukunft Musik und Reisen anbieten – und trotzdem ändert sich einiges …

Bereich Musik – CD-Verkauf und Downloads im eigenen Shop
Hier steigen wir aus. Nach verschiedenen anderen gesetzlichen Maßnahmen, die kleinen Anbietern das Überleben schon in den vergangenen Jahren schwer gemacht haben, war die zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Mehrwertsteuersystemrichtlinie (siehe den Beitrag im DyMLog vom 16. Januar) für uns das Aus. Das betrifft auch unseren Club, der wie auch die Downloads von der neuen Mehrwertsteuerverordnung betroffen ist. Bis zum 30. April ist es noch möglich, bei uns CDs zu bestellen. Danach wird die Bestellfunktion im Shop abgeschaltet. Wir werden allerdings weiter Musik produzieren und diese über andere Portale wie z.B. iTunes zum Kauf anbieten. Es geht also insbesondere mit dem Tango ambitioniert weiter …

Bereich Musik – Musikrechte
Diesen Bereich werden wir weiter ausbauen. Das ist interessant für alle, die Musikrechte für ihre eigenen Produktionen erwerben wollen. Und das betrifft heutzutage insbesondere audiovisuelle Produktionen. Im Tangobereich haben wir ein Riesenangebot. Egal ob Du Musik für einen Kinofilm, eine Lehr-DVD oder nur als Hintergrundmusik für ein kleines Filmchen auf Facebook, Youtube oder Deiner eigenen Webseite brauchst – wir haben 1000e von Titeln im Angebot. Da wir inzwischen auch für mehr als 350 gemafreie Tangos Nutzungsrechte vergeben können, ist dies sowohl für Produzenten von kleinen oder grossen Filmen, als auch für Tangoveranstalter hochinteressant. Hier wird oft übersehen, dass gemafrei nicht bedeutet, dass diese Musik frei von anderen Rechten wäre. Wir bieten somit die Möglichkeit, hier legal Musik zu nutzen und garantieren dafür, dass Du rechtlich auf Basis unserer Verträge keine Probleme haben wirst.

Bereich Reisen
Auch diesen Bereich werden wir weiter ausbauen. Sowohl Tango in Argentinien und Uruguay, als auch insbesondere unser weltweit einmaligen Angebote für Tanz und Musik auf Kuba. Hier gibt es (wie auch für Buenos Aires und Montevideo) nicht nur unser ganzjährig buchbares Programm, sondern auch immer wieder Angebote für individuelles Reisen in einer Kleingruppe. Und wer gerne „Salsa en Linea“ oder auch New-York-Stile genannt lernen möchte, ist mit uns in Mexico bestens aufgehoben. In allen genannten Ländern lassen sich die Tanz- und Kulturangebote mit qualifiziertem Spanischunterricht kombinieren.

Detaillierte Infos zu den hier angesprochenen Themen erhältst du weiterhin über unseren Newsletter und in unserem Blog.



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Downloadshop ab sofort geschlossen

Nach Bekanntwerden der seit 01.01.2015 geltenden Mehrwertsteuersystemrichtlinie haben wir mit sofortiger Wirkung am heutigen Tag unseren Downloadshop geschlossen. Unter den vom Gesetzgeber geforderten Bedingungen ist es uns leider nicht weiter möglich, Musik als Download anzubieten.

Nach der neuen Richtlinie sind ALLE auf elektronischem Wege erbrachten Dienstleistungen ab sofort im Land des Verbrauchers umsatzsteuerpflichtig. Das heißt mit anderen Worten und für unseren Geschäftsbereich, dass wir als Verkäufer in jedem einzelnen Land, in dem ein Kunde wohnt, der bei uns Musik downloaded, eine Umsatzsteuererklärung abgeben müssen. Wir müssen natürlich auch jedem Kunden die an seinem Wohnsitz geltende Umsatzsteuer berechnen und entsprechend auf der Rechnung ausweisen. Die für kleine Unternehmen im Bundeszentralamt für Steuern eingerichtete sogenannte "kleine einzige Anlaufstelle" (KEA) erleichtert hier nur unwesentlich. (Allein die Info zu den Mehrwertsteuersätzen innerhalb der EU ist ein 29-seitiges Dokument, was durchgearbeitet und verstanden werden möchte …)

Die neue Mehrwertsteuersystemrichtlinie lässt sich meines Erachtens als ein indirektes Betriebsverbot für Kleinunternehmen interpretieren. Die EU hat diese Änderungen mit einem guten Vorsatz beschlossen. Seit Jahren erbringen multinationale Konzerne ihre elektronischen Dienstleistungen steuerlich gesehen aus Ländern, die einen möglichst niedrigen Umsatzsteuersatz haben. Diese Form von Steuerflucht zu unterbinden ist ein Ansinnen, was durchaus als Wunsch nach einer größeren Steuergerechtigkeit verstanden werden kann. Wobei sich auch mit den neuen Regelungen abgesehen von noch mehr Bürokratie kaum etwas ändern wird. Es wird schon allein deshalb kaum mehr Gerechtigkeit geben, da multinational tätige Firmen auch weiterhin immer neue Möglichkeiten von ihren Anwälten ausarbeiten lassen werden, um ganz legal keine oder nur sehr geringe Steuern zu zahlen.

Da Kleinunternehmen die neuen Richtlinien bezüglich der Umsatzsteuer unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet kaum umsetzen werden können, kommt das neue Gesetz einer Marktbereinigung bei gleichzeitiger Stärkung der wirtschaftlich Starken gleich. Um das Steuerproblem (und noch einige andere Probleme) zu lösen, gäbe es nur eine Möglichkeit, nämlich die Konzerne zu verbieten, was natürlich dem widerspricht, was in unserem Staat als „Freiheit“ definiert wird. In der Praxis geschieht durch die neue Richtlinie nichts anderes, als dass Kleinunternehmern als Folge der neuen Gesetze auf indirektem Wege ein Wirkungsverbot erteilt wird.

Das ganze ist ein Paradebeispiel für die Ohnmacht des Staates, der versucht etwas zu regulieren, auf das er schon lange keinen Einfluss mehr ausüben kann, weil die Macht und die wirklichen Gesetze, die unseren Alltag bestimmen, ausserhalb des staatlichen Hoheitsbereiches liegen. Unsere Regierungen und Politiker üben innerhalb dieses Systems die Rolle von Verwaltern aus. Sie verwalten die Interessen von multinational agierenden Machtkonzentrationen wie z.B. von Konzernen. Und als Wähler entscheiden wir uns alle paar Jahre, wer die Interessen dieser Machtkonzentrationen verwalten soll. Wir bezeichnen das im alllgemeinen Sprachgebrauch weiterhin als Demokratie, weil es einfacher ist, weiter daran zu glauben, die Politik würde für unsere Interessen eintreten. Und wir glauben weiter daran, in einer freien Marktwirtschaft zu leben, in der alle die gleichen Rechte und Chancen haben …

Und noch ein paar Gedanken zum Thema Onlinehandel und kleine Händler …

Bei „Danza y Movimiento“ gibt es Musik aus Lateinamerika seit 1995, weil uns die Arbeit mit dieser Musik Spass macht. Als wir 1998 unseren ersten warenkorbgestützten Onlineshop eröffneten, gab es Amazon noch gar nicht in Deutschland. Bis 2006 hatten wir auch ein Ladengeschäft in Hamburg. Mit den hier genannten Tätigkeiten (Ladengeschäft, Versandhandel, Downloads über eigene Plattform) haben wir nie wirklich Geld verdient. Wir haben in diesen Jahren beobachten können, wie es Konzerne im Bereich der Musik geschafft haben, den gesamten individuellen und kundenorientierten stationären Fachhandel von der Bildfläche zu fegen. Gleiches haben wir in den vergangenen Jahren im Onlinehandel beobachten können. Schaut hin, wer noch übrig geblieben ist … Auch wir werden unseren Onlineshop zum Verkauf von CDs und DVDs in Kürze schließen.

Soweit die Mechanismen, auf deren Grundlage sich der Markt von selber bereinigt.

Dazu beigetragen, dass kleine Händler kaum eine Chance zum Überleben haben, hat im Bereich des Onlinehandels insbesondere auch eine "verbraucherfreundlich" genannte Gesetzgebung. Ständig neue Vorschriften und Regulierungen stellen kleine Händler vor Probleme, die nur durch Investitionen zu lösen sind, die im Verhältnis zu ihrem Umsatz unverhältnismässig hohe Kosten verursachen. Wer sich ein wenig mit den Gesetzen auskennt wird im Internet viele Shops finden, die eine ganze Reihe von Änderungen der letzten Jahre einfach ignoriert oder vielleicht auch gar nicht mitbekommen haben. (Ignorieren ist so lange möglich, bis in Deutschland die nächste Abmahnung ins Haus kommt ...) Grosse Firmen bezahlen solche Änderungen aus ihrer Portokasse. Wobei auch grosse Händler selten die gesetzlichen Vorschriften komplett umsetzen. Ich habe z.B. noch nie bei meinen privaten Musikeinkäufen im iTunes-Store eine korrekte Rechnung erhalten. Aber ich werde deshalb kaum gegen iTunes vorgehen, da das viel zu aufwändig wäre. (Anders herum lassen immer mal wieder Verbraucher ihren Frust bei kleinen Händlern ab. Die sind greifbar und erreichbbar und werden entsprechend oftmals für kleinste Vergehen von frustrierten Verbrauchern angegriffen. Ich sage das nur aus eigener Erfahrung heraus.)

Kleine Händler kapitulieren angesichts der staatlichen Bemühungen, die Rechte der Kunden zu stärken, einer nach dem anderen. Grundsätzlich war und ist nichts gegen die Ideen hinter diesen Gesetzen im Sinne der Verbraucher einzuwenden. Genau so wenig wie gegen die Besteuerung im Land des Verbrauchers, also die Mehrwertsteuersystemrichtlinie, von der weiter oben die Rede war, etwas einzuwenden ist. Aber welcher kleine Shop ist in der Lage, so etwas kostendeckend umzusetzen?

Unterm Strich verschwinden wir alle. Und das ist in unserem marktwirtschaftlichen System Prinzip. Uns geht es da ähnlich Klein- und Biobauern, Hebammen, Herstellern von Naturprodukten und vielen anderen, die unter der Last von Vorschriften und Regulierungen das Handtuch werfen (müssen). Ganze Berufsgruppen verschwinden von der Bildfläche. All dies geschieht legal und letztendlich im Interesse von international agierenden Machtkonzentrationen. Bei aller „Verbraucherfreundlichkeit“ hat der Verbraucher selber das Nachsehen und trägt gleichzeitig mit jedem Kauf bei einem Monopolisten dazu bei, dass die Vielfalt zur Einfalt wird und nur Monopole überleben.


Matthias


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