Matthias macht so einiges ... Reisen, Musik, Tanz, Yoga und Bewusstseinsprojekte ... und noch mehr ...

Deeplinks – der direkte Weg zu den Internetplattformen

Milonga

In diesen Tagen haben wir auf unseren Webseiten das wichtigste Update der vergangenen Jahre vorgenommen: Über sogenannte Deeplinks kommst Du ohne Umwege von einem Album, das Du auf unseren Webseiten gefunden hast, zu allen wichtigen Plattformen im Internet.

Das bedeutet, dass Du jedes Musikalbum, nachdem Du Dich einmal auf einer Streaming-Plattform wie Spotify, Deezer, Napster, Apple Music oder Google Play angemeldet hast, in voller Länge hören kannst. Zusätzlich findest Du Links zu iTunes oder Amazon, wo Du die Musik auch als Download kaufen kannst.

Du suchst nach einem bestimmten Tango, einem Interpreten, einem Album oder nach einer bestimmten Musikrichtung? Dafür gibst du, was Du suchen möchtest, auf unserer komfortablen Suchseite des Musikshops ein. Mit einem Klick auf eines der angezeigten Ergebnisse gelangst Du zu dem entsprechenden Album. Direkt unter dem (falls vorhanden) Infotext zum Album stehen die direkten Links zu den von Dir bevorzugten Plattformen.

Nehmen wir als Beispiel eines unserer beliebtesten Tango-Alben, die schon 1998 enstandene Zusammenstellung mit den auch heute noch von Tangotänzer*innen favorisierten 22 Milongas unter dem Titel „Milonga vieja Milonga“. Unter dem angegebenen Link findest Du auch den direkten Weg zu allen Plattformen, auf denen Du dieses Album finden kannst.

Sollte mal eine Plattform nicht dabei sein, ist das Album dort möglicherweise nicht vorhanden. Sollte mal ein Link ins Leere laufen, gib uns bitte Bescheid. Manchmal ändern sich Links ohne dass wir das mitbekommen. Sollte es unter einem Album noch keine Deeplinks geben, kann es sein, dass wir noch nicht dazu gekommen sind, diese einzufügen.

Anmerkung: Unsere Alben befinden sich auf allen Plattformen weltweit. Wenn wir die Kapazitäten hätten, würden wir euch lieber kleinere Plattformen empfehlen als die der Firmen, die eh das Internet dominieren. Leider haben wir diese Kapazitäten nicht, möchten aber die Empfehlung aussprechen, gerne auch auf kleineren Plattformen Musik zu kaufen. Kleine Anbieter haben es schwer und wir wissen, wovon wir reden, zumal wir ja selber bis 2015 Downloads auf unseren Webseiten angeboten haben, bis wir mit den auf Konzerne zugeschnittenen gesetzlichen Anforderungen nicht mehr mithalten konnten. Wer mehr darüber erfahren möchte kann einen weiterhin aktuellen Blogbeitrag aus dem Januar 2015 lesen.

Wir freuen uns über Deinen Besuch in unserem Musikshop.

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Spotify – Die neue Art des Musikkonsums – Teil 1

Spotify

Musik wird in den letzten Jahren immer mehr über Plattformen wie Spotify, Deezer, Applemusic oder Youtube (Music) gehört. Deshalb erzähle ich heute von den Möglichkeiten der neuen Art von Musikkonsum. Unsere Webseite wird entsprechend erweitert und Du erhältst direkten Zugang einer Welt, in der Du gratis Musik hören kannst.

Auf einer Plattform wie Spotify findest Du in etwa alles, was es bezüglich Musik überhaupt gibt. Voraussetzung die Musik zu hören ist ein persönliches Konto, mit dem Du Dich zum Hören der Musik anmeldest. Das Konto gibt es gratis. Allerdings bekommst Du bei einem Gratis-Konto Werbeeinblendungen. Die Alternative heisst Abo. Für ein Abo kannst auf fast allen Plattformen werbefrei Musik hören. Und das kostet Dich pro Monat meist nicht einmal die Hälfte von dem, was vor wenigen Jahren noch eine einzige CD kostete.

Während du früher Alben gekauft hast, die andere zusammengestellt haben, darfst Du Dir jetzt aus Millionen von Musiktiteln eigene Alben zusammenstellen, die Du online oder sogar offline hören kannst. Deine eigenen Zusammenstellungen kannst Du auch für andere sichtbar und damit hörbar machen.

Was früher mal ein Album war nennt sich heute Playlist. Wer ein Konto bei Spotity oder einer anderen Plattform hat, kann selber Playlists erstellen. Das gilt natürlich auch für Menschen, die professionell mit Musik unterwegs sind. Dazu gehören Musikproduzenten wie ich, DJs, Tanzlehrer oder auch Musiker*innen, die anderen ihre Lieblingsmusik zugänglich machen wollen.

„Danza y Movimiento“ hat jetzt auf seiner Musikwebseite ein neues Projekt gestartet. In der Rubrik „Playlists“ findest Du Links auf empfohlene Playlists. Das sind aktuell u.a. Zusammenstellungen von Tanzlehrer*innen und Tanzschulen. Du erhältst neben einer kurzen Info auf den Inhalt einer Playlist den Link, die Musik zu hören. Zusätzlich erhältst du einen Link zur Webseite der Person, die die Musik zusammengestellt hat.

Wenn Du selber eine Tanzschule hast, Veranstalter*in oder DJ bist – auch Du kannst mit Deiner Playlist auf unserer Seite präsent sein. Wie das funktioniert erfährst Du auf Anfrage.

Das ist die Entwicklung der Dinge, wie auch immer die eigene Meinung zu diesen Thema sein mag. Als Produzent von Musik bleibt mir nichts anderes, als mich der Entwicklung des Marktes zu fügen, wenn ich weiterhin wirtschaftlich arbeiten möchte. Was ich dabei verdiene, wenn sich jemand Musik auf einer Playlist anhört, erzähle ich Dir gerne in Kürze in Teil 2 dieses Beitrags.

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SHUTDOWN - Nein, danke!

Shutdown Nein DankeEine Tangotänzerin hat mir ihre Gedanken mit der Bitte um Veröffentlichung zugesandt:

 

 

 

Ja, ich bin egoistisch. Und ich stehe dazu.

Weil ich es leid bin, von wohlmeinenden "altruistischen" Leuten zu hören, wie wichtig es für uns alle sei, alles durch den Shutdown zum Stillstand zu bringen, damit wir alle gesund bleiben können und die Krankenhäuser nicht überlastet werden... Ich solle das Leben genießen, vernachlässigte Hobbys wieder aufnehmen, meine Wohnung aufräumen oder Yoga machen und abwarten, was passiert...

Dies sind alles Dinge, die ich bereits regelmäßig tue.

Um das zu lernen brauche ich keinen dämlichen Virus. Diese Dinge waren schon immer Teil meines Lebens.

Ich will allerdings nicht von Menschen besänftigt/kritisiert/beruhigt oder sogar lächerlich gemacht werden, deren eigenes Leben vom Shutdown kaum betroffen ist. Alle diese mir bekannten Menschen, die so gut Reden haben

1) können & dürfen aktuell weiter arbeiten 

2) erhalten weiterhin ihr Gehalt

3) können und werden ihren Arbeitsplatz nicht verlieren, auch wenn sie jetzt in Kurzarbeit sind

4) werden in öffentlichen Bildungseinrichtungen und Schulen weiter unterrichten, weil es öffentliche Bildungseinrichtungen sind -  aber private Bildungseinrichtungen (wie meine) dürfen nicht öffnen

5) riskieren nicht, dass ihr Lebenswerk, das über einen langen Zeitraum aufgebaut wurde, durch einen dummen Virus beschädigt oder stark beeinträchtigt wird

6) können sich weiterhin um ihr Haus und ihren Garten kümmern, während meiner ruiniert ist, weil ich wegen der Reiseverbote dort nicht hinfahren darf und sich niemand darum kümmern kann

7) können mit seinem/ihrer Partner/in zusammen sein

8) können Sex haben, wenn sie es wollen

9) können Trost in Form von menschlichem Kontakt finden, weil sie nicht allein gelassen werden

10) werden nicht daran gehindert, in ihre Heimatländer zu reisen, wo sie teilweise leben und arbeiten

11) werden voraussichtlich nicht ihre geliebten Hobbys (Tango tanzen) aufgeben müssen, weil der Shutdown alles zerstört 

12) leben vermutlich einfach in einem anderen Geisteszustand

Ja, es tut mir leid, dass so viele über achtzig Jahre alte Menschen mit verschiedenen Vorerkrankungen diese Erde wegen Corona verlassen. Aber darf ich es bitte auch sagen -  sie haben ihr Leben bis heute gelebt, und das schon seit geraumer Zeit...

Wenn der Shutdown so weitergeht, werden viele - jüngere Menschen - eine Menge Probleme haben und möglicherweise diese Erde viel früher verlassen ...

Zu guter Letzt – manche kommen auf die Idee, mir zu sagen, dass ich von der Abschaltung profitieren würde, denn mit Shutdown hätte ich im Fall der Fälle ein Intensivbett mit Beatmungsgerät. Ich möchte diesen Menschen sagen: Ich habe vor vielen Jahren eine Patientenverfügung unterschrieben, in der ich klar sage, dass ich NICHT KÜNSTLICH AM LEBEN ERHALTEN WERDEN MÖCHTE! Also brauche ich ihre Intensivbetten mit Beatmungsgerät nicht. Sie können es für jemand anderen verwenden.

Danke, dass Sie das gelesen haben!

(Aus dem Englischen übertragen. Der Name ist der Redaktion dieses Blogs bekannt.)

 

Es stehen umfassende Veränderungen unseres Lebens an. Wir alle sind Betroffene. Und wir alle sind Verantwortliche. Deshalb informieren wir uns in Medien, die nicht das Ziel haben, uns Angst einzujagen:

Kurzmeldungen zu Covid19

Ausführliche Recherchen findest Du in folgenden Beiträgen:

Die Corona-Hypnose
Auch Wochen später ist dieser Beitrag vom 21. März aktuell - die hypnotische Wirkung ist überall um uns herum zu beobachten

Corona - die Medien
Die Medien gehorchen den Anweisungen aus dem Bundesinnenministerium - das Strategiepapier

Mehr Tests - mehr Kranke - Mehr Panik - mehr Tote
Der alternative Faktencheck zum Thema "Italien" und den vermeintlich vielen Coronatoten in diesem Land

Corona -- was geht hier ab?
Ein Volk! Eine Partei! Eine Meinung! Deutschland im April 2020 ...

MaiLab - die Strategie hat ein Gesicht
Ein Blick hinter die Zahlenmanipulation in den öffentlich rechtlichen Medien

Absurdes Theater
Die Maßnahmen bewirken genau das Gegenteil von dem, was uns erzählt wird.

Risikogruppen
Die wir zu schützen vorgeben – und die wir entmündigen und isolieren.  

Fundamentals
Auf den Punkt gebracht - eine erste Bilanz nach wochenlangem Stillstand

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MKR - ein neues Tangolabel

Wie hat es sich angehört, wenn in den 30er oder 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Tango aufgenommen wurde? Matthias Kroll widmet sich seit einigen Jahren dieser Frage. Dabei versucht er, sich in seinen Klangrestaurationen der ursprünglichen Aufnahme immer mehr anzunähern. Vor kurzem hat er ein eigenes Label gegründet. „Matthias Kroll Records“ oder kurz MKR wird exklusiv von Danza y Movimiento vertrieben. Lassen wir Matthias Kroll selber erzählen, wie er zu einem Tangorestaurator wurde:  

„Der Argentinische Tango hat einen unverwechselbaren Reiz und ist man ihm erst einmal erlegen, dann kann man sich meist nie wieder von ihm lösen. Wie viele, kam ich in den 90igern zum ersten mal mit ihm in Berührung als in Paris Gotan Project startete und Hybride wie Tanghetto in den Clubs gespielt wurden. Die freie Art nach dieser Musik zu tanzen hat meine Frau und mich fasziniert und wir mussten das unbedingt lernen. Nach einer längeren Pause stiegen wir dann wieder in das Milonga Geschehen ein und ich beschäftigte mich intensiver mit der Tangomusik der Vergangenheit. Ich begann nach alten Aufnahmen zu suchen und die Texte zu übersetzen. Wenn man erstmal in die Welt der 20iger/30iger und 40iger Jahre eingetaucht ist, dann gibt es so viele vergessene Tangos/Texte und Personen zu entdecken. Unser Tanzstil änderte sich recht schnell und wir tanzen eigentlich nur noch in enger Umarmung, bei der beide Partner die Musik gemeinsam wie eine untrennbare Einheit empfinden und vertanzen.

Mich hat schon immer die teilweise schlechte Qualität der Transfers gestört, die auf den Milongas gespielt wurden.

Ich beschäftigte mich immer mehr mit technischen Fragen, wie Aufnahmetechniken und Herstellung der Schellackplatte und später Vinylplatten. Ich wurde zu einem Sammler alter Scheiben. Leider wurden die meisten Originale der Plattenfirmen in den 60iger und 70iger Jahren in Argentinien zerstört und wir müssen heute auf teilweise stark in Mitleidenschaft gezogene Exemplare zurückgreifen.


Für meinen nahenden Lebensabend habe ich es mir zum Ziel gesetzt so viele alte Aufnahmen wie möglich digital zu überarbeiten und zu restaurieren. Die ist teilweise recht aufwändig und zeitintensiv. Zum Glück macht die Entwicklung der Software eine ständige Weiterentwicklung in rasanter Geschwindigkeit durch und ich bin guter Dinge, dass eines Tages eine KI die alten Tangos originalgetreu restaurieren kann. Bis dahin arbeite ich weiter und teile meine Ergebnisse mit ihnen.“

Du kannst die Alben in unserem Musikshop finden. In dieser beispielhaften Suchabfrage werden Dir alle bisher veröffentlichten Titel und Alben angezeigt.

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Corona – eine Meinung, viele Opfer

Musiker*innen, Tänzer*innen, Konzertveranstalter*innen, Spielstätten, Cafés, Milongas, Tango- wie Salsalehrer*innen und noch viele anderen mehr sind in ihrer Existenz bedroht. Die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung von Covid19 zerstören in vielen Ländern alles, was sich insbesondere Selbständige wie auch kleine und mittlere Unternehmer*innen in vielen Jahren aufgebaut haben.

Zum aktuellen Zeitpunkt trauen sich immer mehr Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen, ihre Zweifel an der Wirksamkeit von Ausgangssperren und Kontaktverboten auszusprechen. Sie schätzen die Gefahr der getroffenen Maßnahmen als wesentlich grösser ein, als die Gefahr, die vom Virus selber ausgeht.

Wir haben ein weltweites Problem. Deshalb ist es aktuell wichtig, in allen Ländern der Welt eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen und die Menschen über das zu informieren, was in den Medien verschwiegen wird. Sehr hilfreich ist dabei die Webseite des Swiss Propaganda Research, die ihre Informationen in verschiedenen Sprachen publiziert bzw. auf externe Informationsseiten verlinkt:

Deutsch
Englisch
Französisch
Spanisch
Ungarisch
Italienisch
Holländisch
Norwegisch
Polnisch
Russisch

Je intensiver das Virus SARS-CoV-2 untersucht wird, um so deutlicher wird auch, dass es weniger gefährlich sein soll als ein normaler Grippevirus. Wir müssen den Bann, unter dem die Welt (aus was für Interessen auch immer) gestellt wurde, durchbrechen. Leite bitte die folgenden Informationen, die im Fernsehen unterdrückt werden, an alle Menschen in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis. Auf dass wir weiter Tango und Salsa tanzen und ein möglichst sebstbestimmtes Leben führen können!

Uscita

Der folgende Text sind Ausschnitte aus im Original im Blog der Webseite „Die Meditierer“ veröffentlichten Beiträgen:   

Seit Beginn dieses Jahres beobachte ich, was auf der Welt in Verbindung mit der Entdeckung eines SARS-CoV-2 genannten Kleinstlebewesens passiert. Neue Viren gibt es jedes Jahr und Corona-Viren sind seit vielen Jahren bekannt. Aber dieses Jahr war etwas anders. Es musste sich um einen wirklich gefährlichen Erreger handeln, wenn die Chinesen 60 Millionen Menschen zu deren eigenen Schutz in ihre Häuser einsperrten. Ich verfolgte die Entwicklung in erster Linie über das renommierte deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und dessen Onlineseite. Immerhin traute ich bis vor Kurzem dem Spiegel eine grössere Seriösität als vielen anderen Medien zu.

Je mehr der Virus seinen weltweiten Eroberungszug tat, um so grösser wurden meine Zweifel an der Berichterstattung in den Medien. Der Virus machte doch nichts anderes, als Jahr für Jahr alle Grippeviren tun – er ging auf Reisen. SARS-CoV-2 ist der grösste virale Medienstar aller Zeiten geworden und wird vermutlich als Meilenstein für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen dieses gerade begonnenen Jahrtausends in die Geschichte eingehen. Die Welt starrt gebannt auf SARS-CoV-2 und lässt keine andere Meinung zu diesem Thema zu als die, die vermittelt wird, wenn wir den Fernseher einschalten oder uns in anderen Medien „informieren“ wollen.

Ich weiss, dass es riskant ist zu schreiben, was ich hier schreibe. Ich habe in den vergangenen Tagen erlebt, dass viele Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich bisher freundschaftlich verbunden war, mich ächten, weil ich eine andere Meinung als sie vertrete. Ihres Erachtens gibt es zu diesem Thema nur eine einzige Meinung. Ich möchte dich bitten, mal den Fernseher abzuschalten, einen Schritt zur Seite zu treten, die Maske abzunehmen, durchzuatmen und zu überprüfen, ob sich das was du denkst nicht gerade in einem fremdbestimmten Modus befindet. Ich bin dankbar für jede Sachinformation, die meine Gedanken und Thesen unterstützt oder auch ihnen widerspricht.  

 

Hamburg

Ich wohne in Hamburg. Diese Stadt hat knapp zwei Millionen Einwohner*innen. Laut offiziellen Zahlen vom 19.03. gibt es in dieser Stadt 506 Erkrankte, bei denen SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde. Ich rechne: Jede etwa 5000te Person auf der Strasse könnte die Coronagrippe haben. Ich denke darüber nach, wie vielen Menschen ich begegnen müsste, um durch eine Tröpfcheninfektion angesteckt zu werden. In allen Hamburger Krankenhäusern werden am19.03. insgesamt 18 Patienten behandelt, die mit den Folgen der Coronagrippe nicht alleine zu Hause klarkommen – achtzehn kritische Fälle in einer Millionenstadt. Vier Patienten liegen auf der Intensivstation. (Diese Zahlen ändern sich natürlich täglich. Lass es 5000 Grippekranke sein und jeder 500te ist infiziert. Das ändert kaum etwas ...)

Aber das öffentliche Leben ist in dieser Stadt stillgelegt worden. Was ist das für ein Virus, der so viel Macht besitzt?

 

Der Facharzt

Ein Facharzt kann dazu Folgendes sagen: Grippewellen gibt es jedes Jahr. Dabei greifen unterschiedliche Viren z.B. die oberen Luftwege an. Unter widrigen Umständen kann es auch zu einer Lungenentzündung kommen. Viren sind Kleinstlebewesen, die sich wie alle Lebewesen den Umständen anpassen müssen. Wer schon als Virus im Vorjahr aktiv war, hat im aktuellen Jahr weniger Chancen, da die Menschen Abwehrkräfte entwickelt haben. Deshalb müssen die Viren sich Jahr für Jahr verändern und neue Varianten schaffen, die das menschliche Abwehrsystem noch nicht kennt. Coronaviren sind schon seit vielen Jahren bekannt. Sie machen auch schon seit vielen Jahren einen Prozentsatz der grippale Infekte auslösenden Viren aus. Das ist in diesem Jahr wie auch in den Jahren zuvor. Allerdings ist es das erste mal, dass Coronaviren und speziell SARS-CoV-2 getestet werden. Vorher waren sie da, aber niemand hat sich für diese Viren interessiert. SARS-CoV-2 ist somit aus medizinischer Sicht ein ganz normaler Vorgang – same procedure as every year.

 

Italien

Jetzt habe ich mich natürlich gefragt, wieso es in den italienischen Krankenhäusern aktuell zu den in den Medien ausführlich dokumentierten chaotischen Zuständen kommt. Das ist mit ein paar Hintergrundinformationen relativ einfach zu erklären und es spielen eine ganze Reihe von Faktoren zusammen:

  1. Die Zahlen aus Italien sagen nichts darüber aus, wie viele Menschen in diesem Land an Covid19 gestorben sind. Wie Angelo Borelli, Präsident des italienischen Zivilschutzes schon am 20. März erklärt, wird in Italien nicht untersucht, ob jemand an Covid19 gestorben ist. Allerdings werden Verstorbene untersucht, ob sie den Virus haben. Wenn sie ihn haben, kommen sie in die Covid19-Statistik, selbst wenn die Todesursache eine vollkommen andere gewesen ist. (2)
  2. Nur etwa 12% der Todesfälle sind laut Prof. Ricciardi, wissenschaftlichem Berater des italienischen Gesundheitsministeriums, auf Covid19 zurückzuführen. Anders gesagt: 88% der Todesfälle in Italien sind Menschen, bei denen die Haupttodesursache auf andere Faktoren zurückzuführen ist als Covid19. Es ist also nur ein Bruchteil der in den Statistiken auftauchenden Todesfälle in Italien an Covid19 gestorben. (3)
  3. Italien hat nach Japan weltweit die zweitälteste Bevölkerung. Schon am 17. März macht ein Bericht der italienischen Behörden deutlich, dass 90% der als Covid19 gezählten Verstorbenen älter als 70 Jahre waren. Es gibt in diesem Bericht so gut wie keine Verstorbenen ohne Vorerkrankungen, genauer gesagt haben 0,8% der in der Covid19-Statistik geführten Todesfälle keine Vorerkrankungen. 99,2% haben Vorerkrankungen. (4)
  4. Der Norden Italiens hat eine extrem hohe Luftverschmutzung. Daraus resultiert eine sehr hohe Rate an Atemwegserkrankungen in dieser Region. (5)
  5. In Italien gibt es sehr hohe Werte bezüglich Antibiotikaresistenzen. Die Resistenzen erschweren den Einsatz von Antibiotika bei Menschen, die sich nach Einlieferung in ein Krankenhaus infizieren und in Folge sterben. (6)
  6. Das italienische Gesundheitssystem ist seit Jahren in einem vollkommen maroden Zustand. Es kollabierte auch schon bei der letzten Grippewelle in 2018. (7) Damals gab es mehr als 25.000 Grippetote. Grenzen wurden nicht geschlossen. Es gab auch keine Ausgangssperre. (7a)
  7. Auch in den relativ gut ausgestatteten Kliniken im Norden Italiens liegt die durchschnittliche Auslastung der Intensivbetten in den Wintermonaten bei 85 – 90%. Es braucht somit nicht viel für einen Kollaps. (8)
  8. In Italien gehört Personalmangel zum Alltag des Gesundheitswesens. Wenn allerdings plötzlich tausende von symptomfreien Gesundheitsarbeitern wegen positiver Covid19-Tests in Quarantäne müssen, selbst wenn sie keine Symptome zeigen, hat das entsprechende Auswirkungen.
  9. Die Zahlen der testpositiven Personen in Italien sind mit Vorsicht zu geniessen.

9.1 In Italien wird wie in allen anderen Ländern mit Tests gearbeitet, die wissenschaftlich nicht validiert sind. Worauf diese Tests (ausser auf SARS-CoV-19) noch reagieren, ist nicht bekannt.

9.2 Die der Öffentlichkeit präsentierten Zahlen über Covid19-Infizierte sagen nichts darüber aus, inwieweit es eine Steigerung der positiven Testergebnisse durch eine Steigerung der durchgeführten Tests gegeben hat. Anders gesagt: Wer heute doppelt so viel testet wie gestern erhält bei gleichbleibender Infektionsrate die doppelte Anzahl an Infizierten.

9.3 Erste Tests an einer breiten Bevölkerunggruppe zeigen, dass die Bevölkerung schon in der ersten Märzhälfte in der hier getesteten Region zu 50-75% symptomlos testpositiv für Covid19 ist. Das bedeutet mit anderen Worten: In der vollkommen unverantwortlichen Zahlenpräsentation der Medien wird jeder, der von diesen 50-75% der Menschen an egal was auch immer stirbt, den Covid19-Toten zugerechnet! (9) 

Vendesi 

Die Zahlen

Neben Bildern werden wir von den Medien täglich mit Zahlen versorgt. Die meisten Zahlen sind bei näherem Hinsehen vollkommen unbrauchbar, da sie jeder wissenschaftlichen Grundlage zur Erhebung von Statistiken widersprechen. Zahlen machen nur einen Sinn, wenn es dafür einen Vergleich gibt. Corona-Zahlen stehen in den Medien fast immer ohne Vergleich da. Ich würde gerne erfahren, wie viele Todesfälle es imVergleichszeitraum eines Landes durch folgende Erkrankungen gab:

- die bekannten Grippevarianten
- Infektionen mit resistenten Keimen
- andere Krankeiten
- im Strassenverkehr
- bei Grippewellen der Vorjahre

Die aktuellen der Coronagrippe zugeordneten Sterbefälle werden genauestens registriert. Bei so viel statistischem Aufwand frage ich mich auch, wieso insbesondere in den ersten Wochen Ausbreitung keine weiteren Daten bezüglich dieser Todesfälle veröffentlicht werden. Wo blieben die Statistiken über Alter und Vorerkrankungen der Verstorbenen?

Ich frage mich auch,

- wie viele Menschen die Corona-Grippe bekommen, weil sie durch die Beschäftigung mit diesem Thema um so anfälliger für die Krankheit selber werden.  (Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Beschäftigung  mit einer Krankheit die Chancen, selber krank zu werden, um ein vielfaches erhöhen.)

- wie viele Menschen auf Grund der in vielen Ländern getroffenen staatlichen Zwangsmassnahmen erkranken oder sogar sterben werden

- wie viele Freiberufler und kleine Unternehmer sich das Leben nehmen werden, weil sie ihrer Existenzgrundlagen beraubt sind und manche von ihnen zusehen müssen, wie das, was sie über viele Jahre aufgebaut haben, in wenigen Tagen vernichtet wird

Eine Zunahme der häuslichen Gewalt ist inzwischen aus Wuhan als auch aus Italien belegt.

 

Die Abwehrmassnahmen

Ich nehme das Thema einer Grippe (ob mit oder ohne SARS-CoV-2 im Viruscoctail) sehr ernst. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder anderen Krankheiten kann eine Grippe tödlich sein. Das ist dieses Jahr so und es war auch in den Vorjahren so. Mein ganzes Leben lang habe ich von Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen gehört, dass zu den besten Mitteln gegen Grippe und Erkältungskrankheiten gehört, viel an der frischen Luft zu sein und sich zu bewegen. Aktuell werden Menschen durch staatliche Massnahmen davon abgehalten, für ihre Gesundheit zu sorgen: In vielen Ländern dürfen sie weder spazieren gehen noch an der frischen Luft Sport treiben. Sportstudios und alle anderen der Gesundheit dienlichen Einrichtungen sind geschlossen. Kinder dürfen nicht einmal mehr auf den Spielplatz. Parkanlagen werden geschlossen.  

 

Die Experten

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist in Deutschland die oberste Institution für die Gefahreneinschätzung im Zusammenhang mit Epedemien wie z.B. einer Grippewelle. Auch wenn das RKI seine Unabhängigkeit betont, wurde in der Vergangenheit immer wieder der Verdacht auf enge Verknüpfungen mit der Pharmaindustrie geäussert. Ich habe die Webseite des RKI in den vergangenen Monaten mehrfach besucht und war zu einem Zeitpunkt, als es in Deutschland schon eine ganze Reihe von Coronafällen gab erstaunt, hier so gut wir keine Informationen über den neuen Virus zu finden. Das änderte sich schlagartig zu einem Zeitpunkt, als ersichtlich wurde, welches wirtschaftliche Potential für die Pharmabranche darin lag, das Virus durch Impfungen zu bekämpfen. Plötzlich überschlugen sich die Warnungen aus dem RKI und trugen massgeblich zum aktuellen Stillstand in Deutschland bei. Vor diesem Zeitpunkt schien SARS-CoV-2 für das RKI vollkommen bedeutungslos zu sein. Das gibt mir zu denken. Ich bitte allerdings aus diesen Beobachtungen nicht die Schlussfolgerung zu ziehen, ich wäre der Meinung, dass die Pharmaindustrie das aktuelle Desaster iniziiert hätte. Der Meinung bin ich definitiv nicht. Aber die Pharmaindustrie wird alles tun, um sich vom Kuchen abzuschneiden, was ihr möglich sein wird. Wer mehr darüber erfahren möchte beschäftige sich gerne mit Themen wie „Schweinegrippe“, „Vogelgrippe“ oder auch BSE.

 

Noch ein paar Gedanken

Wuhan meldete von einem Tag auf den anderen keine neuen Coronafälle mehr. Ganz China meldet nur wenige neue Fälle, alles Auslandsreisende. Einmal anders gesagt: In einem Land mit 1,4 Milliarden Einwohner*innen ist der Virus plötzlich verschwunden! Hier wird etwas anderes deutlich: Den Virus gibt es nur, solange der Scheinwerfer (Coronatests) auf ihn gerichtet ist und er im Rampenlicht stehen kann. Würden wir in anderen Ländern aufhören zu testen, würden wir gar nicht merken, dass es diesen Virus überhaupt gibt. Diese Meinung vertritt u.a. der deutsche Lungenfacharzt Wolfgang Wodarg.

Hilfreich beim Verstehen der aktuellen Situation ist die Lektüre des 2007 veröffentlichten Buchs „Die Schockstrategie“ von Naomi Klein. Was dort ausführlich analysiert wird, ist aktuell in einer neuen Variante zu erleben.

Die ersten Gewinner der Krise stehen schon fest. Neben Pharmafirmen sind es Amazon, Facebook und die medizintechnische Sparte von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google. Dazu kommen viele weitere Firmen, deren Geschäftsfeld sich im Bereich des Überwachungskapitalismus. Weitere Informationen zum Überwachungskapitalismus liefert das gleichnamige Buch von Shoshana Zuboff.  

 Schockstrategie

Werde Teil der Gegenöffentlichkeit

Wir brauchen jetzt dringend eine stärkere Gegenöffentlichkeit, die dabei hilft, dass die Menschheit aus der Erstarrung wieder aufwacht. Wir brauchen auch insbesondere in allen Ländern mehr Expert*innen, die sich trauen, ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Für viele Freiberufler*innen und kleine Firmen ist es jetzt schon zu spät und mich beunruhigt die zu erwartende Todesrate durch Suizide und zu erwartendende soziale Spannungen, wenn weiterhin die in fast allen Ländern von der Politik eingeschlagene Linie fortgesetzt wird. Zum Glück gibt es immer mehr Fachleute, die sich trauen, der Mainstreammeinung entgegenzutreten. Diese Aussagen werden allerdings von den Medien kaum weiterverbreitet. Meine volle Anerkennung hat auch der Flensburger Lungenfacharzt und Seuchenexperte Wolfgang Wodarg, der nach Faktenlage zu dem Schluss kommt, dass sich der Verlauf von Covid-19 kaum von einer normalen Grippewelle unterscheidet. Alle mir bisher bekannten Beiträge von Experten, die von den Medien für Gegenstatements engagiert wurden, sind zu dem Schluss gekommen, dass die von Wodarg aufgeführten Fakten korrekt sind. Übrig bleibt jeweils zur Rechtfertigung der aktuellen Massnahmen, dass wir noch nicht endgültig sagen können, ob von SARS-CoV-2 eine besondere Gefahr ausgehen würde, weil es dafür zu früh sei. Rechtfertig diese Argumentation auch nur ansatzweise die Massnahmen der Regierungen weltweit? Machen wir uns deutlich: Weltweit werden Maßnahmen auf Basis der EINSCHÄTZUNGEN und PROGNOSEN einer kleinen Gruppe von Virologen getroffen! Exponentielle Steigerungsraten entstehen durch mehr Tests und mehr Panikmache. Wobei die Tests nicht einmal wissenschaftlich validiert wurden ...

Werdet Teil der Gegenöffentlichkeit und verbreitet die Informationen, die in fast allen Medien unterdrückt werden, über alle eure Netzwerke. Nur so kann sich jede*r eine eigene Meinung bilden. Wenn wir uns nicht einschüchtern lassen können wir vielleicht noch etwas retten ...

 

Deine Meinung      

Es erreichen mich dieser Tage nch Veröffentlichung der ersten Beiträge im Blog von „Die Meditierer“ viele viele Kommentare, die meisten per Mail. Ich bin erschüttert, wie viele Menschen jetzt schon betroffen sind – nicht von dem vermeintlich gefährlichen Virus, sondern von den gesellschaftlichen Folgen. Die Anzahl derer, die mich als geisteskrank und meinen Beitrag als gemeingefährlich einstufen hält sich in Grenzen. Danke an alle, die dabei sind, Gegenöffentlichkeit zu schaffen! Wenn Du unten einen Kommentar schreiben möchtest, konzentriere Dich bitte auf eine Stellungnahmen mit sachlich ergänzende Informationen. Diese müssen selbstverständlich nicht meine Meinung teilen. Aber Hinweise auf Filme, die sich vor einem Krematorium stapelnde Särge zeigen, verkennen dass das Fernsehen seine Beiträge inszeniert. Dafür habe ich selber lange genug in diesem Medium gearbeitet.  

Weitere Beiträge, Ergänzungen und regelmässige Updates gibt es (allerdings in deutscher Sprache) auf den Webseiten von „Die Meditierer“.

Alle in den Beiträgen erwähnten Fakten basieren auf sorgfältig recherchierten Quellen. Du findest die Quellen unter den Originalbeiträgen von „Die Corona-Hypnose“, „Corona – die Medien“ und „Mehr Tests – mehr Kranke - Mehr Panik – mehr Tote“.

Die zu Informationszwecken verlinkten Webseiten geben nicht die Meinung des Betreibers von diesem Blog wider.

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Ein freies Internet?

Manchmal haben Musik und Tanzen auch etwas mit Politik zu tun. Das ist zwar selten, aber Musik kann nur geschaffen werden, wenn die gesellschaftlichen Grundlagen dafür vorhanden sind. Und dazu gehört u.a., dass Musiker, Urheber, Produzenten, Verlage und viele andere mehr, die Musik schaffen, etwas für ihre Arbeit bekommen. In diesen Tagen kochen die Wogen hoch, denn es geht um die Abstimmung über ein neues Urheberrecht in der EU. Um es vorweg zu sagen: Ich kann jeden Abgeordneten nur beglückwünschen, der es sich traut, angesichts der Mobilmachung gegen diese Reform seine Stimme dem vorliegenden Gesetzesentwurf zu geben!

Ich bin selber Betreiber eines kleinen Musiklabels. Seit der Jahrtausendwende sind meine Einnahmen den Bach runter gegangen. Ein wesentlicher Grund dafür war die Verwendung von Musik im Internet. Da es im Bereich Urheberrecht keine dem digitalen Zeitalter angepassten gesetzlichen Regelungen gab (und bis heute auch nicht gibt), haben die grossen Internetplattformen1), auf denen Du Musik hören kannst, ihre eigenen Regeln für die Nutzung von Musik diktiert. Das bedeutete auf vielen Plattformen, das lange Zeit gar nichts (!) an die gezahlt wurde, die diese Musik geschaffen haben. Bis heute werden Minimalbeträge mit mehreren Nullen hinter dem Komma für ein Streaming bezahlt. Davon kann kein Musiker leben, davon kann auch kein Musiklabel leben.

Musiker Kuba Foto RescioKurz nach der Jahrtausendwende habe ich auf meinem Label die letzte selbst produzierte CD herausgebracht. In 2007 dann überhaupt das letzte Album, bei dem der Musiker die Aufnahme selber finanziert hatte. Meinen Laden in Hamburg habe ich damals geschlossen, den Internethandel mit Musik habe ich später ebenso eingestellt.

Einen wesentlichen Anteil an all diesen Entscheidungen hatte die Rechtslage. Es gab kein Recht. Während allen voran ein Konzern, der uns durch seine Suchmaschine ein Begriff geworden ist, mit Musik Milliardenumsätze erzielte1), blieben die, die diese Musik geschaffen haben, draussen vor.

Nun soll Ende dieses Monats endlich und nach vielen vielen Jahren des Verhandelns ein Gesetz verabschiedet werden, dass zum ersten Mal die Musikschaffenden in die Lage versetzen würde, für ihre Kreationen auch  einen finanziellen Ausgleich zu fordern. Und schon ist für viele das freie Internet bedroht.

Ich möchte es an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, ob es denn überhaupt noch ein freies Internet gibt. Ob wir ein freies Internet haben, möchte ich sogar in Frage stellen. Ich sehe eher eine Diktatur von einigen dominanten Konzernen1). Diese spielen immer wieder ihr Macht aus, aktuell zu sehen bei der Stimmungsmache, die  – allen voran der Konzern mit der Suchmaschine1) – zur Manipulation von Meinungen eingesetzt wird.

Es ist die Rede von „Uploadfiltern“ 2) und einer damit verbundenen Beschneidung der Meinungsfreiheit. Erst einmal steht im EU-Urheberrecht kein Wort von Uploadfiltern. Dort steht, dass eine Plattform verantwortlich gemacht werden kann für ihre Inhalte. Da grosse Internetplattformen1) hieraus die Konsequenz ziehen werden, mit künstlicher Intelligenz  zu filtern, was die User (z.B. bei Youtube) hochladen, ist anzunehmen. Dass die künstliche Intelligenz nicht immer erkennen wird, ob es sich z.B. auch mal um Satire handelt, ist ebenso anzunehmen. Es ist davon auszugehen, dass täglich tausende von Uploads (unberechtigterweise) z.B. von Youtube zurückgewiesen werden.

Ja, ich bin wie viele Netzaktivisten der Meinung, dass es Zensur geben wird. Aber wer zensiert? Die Zensoren sind meines Erachtens die grossen Plattformen1) und nicht das Urheberrecht.

Wenn die künstlich Intelligenz nicht schlau genug ist, müssen eben Teams gebildet werden, die auf Reklamationen der User zeitnah reagieren und die Inhalte nachprüfen! Ja, Teams -  richtige Menschen, die man anschreiben oder anrufen kann! Bedauerlicherweise widerspricht aber so ein Modell der Geschäftpolitik der grossen Plattformen1), denen allein die Maximierung ihrer Umsätze wichtig ist.

Durch ein dem digitalen Zeitalter angepasstes Urheberrecht könnte ein Meilenstein gesetzt werden und den Internetgiganten1), die ihre Macht im gesetzesfreien Raum der digitalen Welt 3) seit Jahren skrupellos ausnutzen, ein kleiner Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Und was die Haftung laut Artikel 13 des neuen Urheberrechts angeht ist noch hervorzuheben, dass kleine Plattformen hiervon im Gesetzesentwurf ausgenommen werden.

Zugegebenermassen bin ich persönlich auch nicht mit allen Aspekten des neuen EU-Urheberrechts glücklich. Es handelt sich bei diesem Werk um einen Kompromiss, der in jahrelangen Auseinandersettzungen zwischen den Beteiligten erarbeitet wurde. Aber es ist eine Chance, innerhalb der EU der Gier der grossen Plattformen etwas entgegen zu setzen.

Ein „JA“ zur Urheberrechtsreform wäre ein Schritt, der das Internet dominierende Plattformen dazu auffordert, sich den Grundsätzen  demokratisch gewählter Gremien unterzuordnen. Das wäre meines Erachtens ein Schritt zu mehr Demokratie und damit auch zu mehr Freiheit im Internet.

In diesem Sinne – unterstütze gerne jeden Dir bekannten Abgeordneten im europäischen Parlament dabei, den Mut zu finden, dem neuen Urheberrecht seine Stimme zu geben!

1)Ich nenne in diesem Beitrag bewusst keine Namen von internetdominierenden Firmen, insbesondere nicht den einer grossen Suchmaschine, auf den auch diese Webseite angewiesen ist, um überhaupt gefunden zu werden. Diese Suchmaschine wird von niemandem kontrolliert, ausser von dem Konzern selber, der sie betreibt. Für mich ist es nicht ausgeschlossen, dass dieser Konzern seine eigenen Interessen vertritt und sich dies auch in der Programmierung seiner Algorithmen niederschlägt. Als ich das letzte Mal eine Suchabfrage nach Artikel 13 des EU-Urheberrechts machte, waren von den ersten 10 Treffern sieben gegen das neue Urheberrecht, zwei waren inhaltlich ausgewogen, nur einer war für das neue Urheberrecht …

2)  Hintergrund zum „Uploadfilter“: Täglich werden Unmengen von Daten von Nutzern auf Youtube oder andere Plattformen geladen. Wenn nach dem neuen Urheberrecht der Betreiber einer Plattform für die Rechtmässigkeit ihrer Inhalte verantwortlich sein sollte, ist davon auszugehen, dass große Plattformen (wie z.B. Youtube) eine Software einsetzen werden, die nicht von den Urhebern genehmigte Inhalte herausfiltert. Für so eine Software steht der Name „Uploadfilter“. Es ist davon auszugehen, dass es zum aktuellen Zeitpunkt keine Software gibt, die z.B. ein Satirevideo als Satire erkennen wird. Da so ein Video durch den Filter zurückgewiesen werden würde, reden Kritiker der Urheberrechtsreform von einem Eingriff in die Meinungsfreiheit.

3)  Ich bezeichne das Internet gerne als einen gesetzesfreien Raum, da die Gesetzgebung hier in den vergangenen Jahrzehnten nicht mehr hinterhergekommen ist. Da es kaum Regularien gab und gibt, haben die grossen Player des Internets einen gigantischen Überwachungsapparat aufbauen können, den es nie zuvor gegeben hat und der auch kaum einem Nutzer digitaler Medien bewusst ist.   

 

Photo: Susanna Rescio

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Matthias
Hallo Andreas, das würde mich nun wundern. Magst du das näher ausführen?
Montag, 18. März 2019 16:26
Matthias
Liebe Annette, danke für Deinen Beitrag und insbesondere auch die Wertschätzung der Arbeit von Danza y Movimiento! Was du schrei... Weiterlesen
Mittwoch, 20. März 2019 12:30
Matthias
Liebe Annette, nach etwas Überlegen habe ich mich entschlossen, auch diese Antwort von Dir zu veröffentlichen. Ja, wir leben in... Weiterlesen
Donnerstag, 21. März 2019 13:46

500 Jahre Havanna

Am 16. November 2019 feiert Havanna Geburtstag. Auf Kuba tanzen die Menschen am Geburtstag Salsa. Du darfst bei dieser einmaligen Feier in 2019 mit tanzen!  Und auf den Preis unserer Gruppenreise im November erhältst Du jetzt* einen Nachlass von 155 Euro! 

Havanna Volkslauf Foto RescioHavanna wurde am 16. November 1519 gegründet und wird somit in diesem Jahr 500 Jahre alt! Die Stadt putzt sich gerade ordentlich raus. Überall wird gestrichen und ausgebessert, es werden neue Busse für den öffentlichen Nahverkehr angeschafft, Müll wird beseitigt – Havanna möchte sich von seiner besten Seite zeigen. Und da die Kubaner Weltmeister im Feiern sind, haben die Feierlichkeiten zum 500. schon vor einigen Monaten begonnen.

Getanzt wird natürlich auch. Und wenn Du dabei sein und mit tanzen möchtest, hast Du jetzt die Gelegenheit, Dich zu einer einmaligen Gruppenreise anzumelden. Unsere Gäste werden dabei mitten in Havanna und gleich um die Ecke vom frisch renovierten Capitolio untergebracht sein. Die Altstadt liegt vor Deiner Haustür – kubanisches Leben, bei dem Du Dich in eine andere Zeit versetzt fühlst … Bars, Strassencafés, kleine Läden, Kunst, Musik – ein buntes Durcheinander.

Da wir nicht die einzigen sind, die den Geburtstag von Havanna feiern möchten, fragen unsere kubanischen Gastgeber nach Bestätigung der Unterkünfte. Das würden wir gerne tun, zumal wir unsere Gäste möglichst nah beieinander, also in angrenzenden Häusern oder Apartments unterbringen. Nah beieinander und gleichzeitig komplett unabhängig von der Gruppe zu leben macht es einfacher, sich mit den anderen zu verabreden. Das folgende Foto ist der Blick von der Terasse einer der Unterkünfte. Du kannst von hier aus das Leben in Havanna aus der Vogelperspektive studieren:

Blick auf Havanna Foto JacobZum aktuellen Zeitpunkt ist die Reise noch nicht bestätigt. Wir möchten gerne bestätigen. Um Dir einen kleinen Anstupser zu geben, bekommst Du, wenn Du jetzt buchst, einen Nachlass von 155.- Euro auf den Preis der Reise!

Ein weiterer Grund die Reise möglichst bald zu bestätigen sind die Flugpreise. In den kommenden Wochen den Flug für November zu buchen kann Dich eine Menge Geld sparen …

Noch ein paar Worte dazu, weshalb diese Reise einmalig ist. Du wirst in unseren Gruppen keine Menschen treffen, für die Salsa tanzen eine Art Leistungssport ist, bei dem es auf das Erlernen von Techniken für eine grösstmögliche Anzahl von Figuren und Drehungen ankommt. New-York oder L.A.-Style haben Salsa vom Körper in den Kopf gebracht. Für mich war der wachsende Einfluss dieser Stilrichtungen ein Grund, mich vor Jahren aus der Salsaszene zurückzuziehen. Auch die Kubaner sind in ihrer Art, Salsa zu tanzen, technischer geworden. Aber ihr Bezug zum Rhythmus ist ein fühlender geblieben. Ich schätze an unseren kubanischen Lehrer*innen, dass sie den Verstand ihrer Schüler*innen erst einmal bewusst durcheinander bringen. Und wenn gar nichts mehr geht, geht das Tanzen so richtig los.

Egal welche Vorkenntnisse die Teilnehmer*innen der Gruppen von Danza y Movimiento in den vergangenen Jahren hatten – nach spätestens einer Woche haben alle, aber wirklich alle, gemeinsam eine Rueda getanzt. Und dieser kubanische Kreistanz, bei dem die Männer von einer Partnerin zu nächsten wechseln, ist nicht gerade einfach …

Bei uns findest Du Menschen, die Freude an Bewegung und Ausdruck ihres ganz individuellen Potentials haben. Es geht um eine Erweiertung von innen heraus und erst in zweiter Linie um das Erlernen von technischen Details. Das heisst nicht, dass in den Tanzkursen keine Schritte oder Figuren vermittelt werden würden. Aber der Fokus ist ein anderer, zumal das Umfeld des Kurses eine Menge Anregungen gibt, mit sich selber tiefer in Kontakt zu kommen. Teilnehmer*innen der Kurse von Danza y Movimiento kommen aus allen Altersgruppen, wobei es meist mehr Frauen wie auch Menschen gibt, die ihr Leben bewusst gestalten. Die Menschen in diesen Gruppen haben eine große Offenheit und Bereitschaft, sich auf das Leben einzulassen. Dadurch gibt oftmals einen sehr kreativen Austausch. In den Tanzkursen hat jede*r einen individuellen kubanischen Partner*in. 

*Dieses Angebot gilt, bis die Reise auf unserer Webseite mit Erreichen der Mindestteilnehmer*innenzahl als bestätigt gekennzeichnet ist.

Hier geht es zur Beschreibung der Reise nach Havanna vom 2.-16. November 2019.

Foto vom Volkslauf in Havanna: Susanna Rescio; Foto von der Terasse mit Blick auf Havanna: Sabine Jacob

 

      

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Reisen und Achtsamkeit 2019

Achtsamkeit bedeutet, den Moment wahrzunehmen und zu leben. Tanzen, Meditation, Yoga, Massage unterstützen dabei. Dir einen Ort ausserhalb des Alltags zu suchen, an dem Du mit Dir sein kannst, ist eine weitere Unterstützung.

In 2019 gibt es aktuell zwei Reiseangebote, bei denen unter Anleitung ein tieferer Zugang zu einem selbst gewonnen werden kann. Das verstärkt die Verbindung zwischen Körper und Geist und lässt den eigenen Alltag authentischer leben.

Seminar Yoga Tantra Canossa 11

Canossa, Italien, 28.08. – 12.09.2019 (Kernprogramm 31.08. – 07.09.)

Hier findest Du das volle Spektrum, bei dem Du ohne in Stress und Anstrengung zu gehen im Jetzt ankommen kannst. Das Zauberwort dafür heisst TANTRA und hat wenig mit den gängigen gesellschaftlichen Vorstellungen zu tun, die mit diesem Wort assoziiert werden. (Gerne mehr zum Thema in einem Blogbeitrag unter dem Titel „Was ist eigentlich Tantra?“)

In Canossa 2019 gibt es eine Kernwoche mit gruppendynamischen Prozessen. Du kannst aber zum Einschwingen schon ein paar Tage früher kommen und kannst das Erleben der Kernwoche in den Anschlusstagen nachklingen lassen. Wir haben das komplette Haus für zwei Wochen gemietet und ermöglichen Dir ein flexibles An- und Abreisen.

In Canossa erwartet Dich TANTRA – gemeinsames Meditieren, Tanzen, Atmen, Kontakt und Massagen. Hier kannst Du eine Ahnung bekommen, was eine Tantramassage wirklich ist …

Weitere Informationen auf unserer Reiseseite Tantra

Reisen Cuba Matahambre Foto Rescio

Havanna, Cuba, 02. – 16.11.2019

Dies ist ein Gruppenreiseangebot, wie Du es bei keinem anderen Anbieter finden wirst. Wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit Kubanern zusammen. Diese Zeit hat eine einmalige Infrastruktur geschaffen, die wir unseren Gästen zur Verfügung stellen. Du wirfst in diesem Gruppenreiseprogramm einen tiefen Blick in das Leben auf Kuba. Und durch die besondere Geschichte Kuba erlebst Du gleichzeitig etwas, was Du nirgends anders auf der Welt erleben wirst. Und das wieder kann Deine Sicht auf Deinen Alltag in Europa oder wo immer Du in der Welt leben magst, grundlegend verändern. Genau dies haben in den vergangenen Jahren viele unserer ReiseteilnehmerInnen erfahren und uns zurückgemeldet.

In den zwei Wochen Havanna ist Salsa tanzen ganz zentral. Wir tanzen wie die Kubaner Salsa tanzen. Wir gehen auch gemeinsam mit KubanerInnen tanzen. Wir setzen uns mit KubanerInnen zusammen und erfahren etwas aus deren Alltag und wie sie die Welt sehen. Wir tauschen uns in der Gruppe über unser Erleben aus. Und natürlich fahren wir auch an die wunderschönen Strände nahe Havannas ...

Auch bei dieser Reise spielt das bewusste und den Moment erfassende (achtsame) Wahrnehmen eine grosse Rolle. Dabei unterstützen angeleitete Angebote zur Meditation, bei denen in Stille oder auch in Bewegung eine Zentrierung von Körper und Geist stattfinden darf. Du nimmst an diesen Angeboten teil wann und wie oft Du möchtest.

Mehr erfährst Du auf unserer Reiseseite Reise nach Kuba

Die hier angebotenen und auch angeleiteten Reisen sind Achtsamkeitsreisen. Du darfst als TeilnehmerIn herausfinden, welches Deine Wünsche, Bedürfnisse und Deine Grenzen sind … und was Du tun kannst, um gut für Dich zu sorgen und zu entdecken, was an Reichtum und Fülle für Dich im Leben bereitliegt  … tanzend, atmend, meditierend …

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Bye bye digital world …

Tanzen und Leben haben etwas gemeinsam – beides gibt es nur analog. Wir laden Dich ein, im September mit uns gemeinsam offline zu gehen.

Seminar Yoga Tantra Canossa 09
Blick auf die Burgenlandschaft im nördlichen Apennin

Wir haben für einen kompletten Monat ein Seminarhaus in den Bergen nahe der Burg von Canossa (Italien) gemietet. Es gibt unterschiedliche Angebote und Du darfst alleine oder mit PartnerIn eine Woche oder sogar einen ganzen Monat Leben erfahren.

Mich erschreckt die fortschreitende Verlagerung zwischenmenschlichen Kontakts auf digitale Kommunikationsplattformen! Zeit und Aufmerksamkeit, die in Facebook, Instagram oder Whatsapp investiert wird, geht von Zeit zum realen Austausch und dem Kontakt zu anderen Menschen verloren. An vielen öffentlichen Orten schauen sich Menschen heute schon lange nicht mehr an, da sie auf ihre Mobilgeräte schauen und die Welt nur noch durch den Filter der digitalen Angebote wahrnehmen. Die Welt des Digitalen versucht uns immer mehr davon zu überzeugen, dass sie das Leben wäre. Sie ist es nicht.

In Canossa werden wir die digitale Welt nicht komplett aussperren. Das geht heute kaum noch. Aber wir können Sie auf ein Minimum reduzieren. Auch bei Kursangeboten wie z.B. „Leben heute“, wo es um Alltagsgestaltung geht, wirst du kein Powerpoint finden. Powerpoint und Leben sind nicht miteinander vereinbar.

Während des ganzen Monats gibt es bei allen Programmen unabhängig vom Thema eines Workshops Angebote für Tanz, Bewegung, Meditation und Yoga. Wenn Du Deine eigene Musik mitbringen möchtest hast Du auch die Gelegenheit, einen Abend selber musikalisch zu gestalten.

Die Angebote der im Zeitraum 28.08.-26.09. stattfindenden Veranstaltungen:

Vom 29. August bis zum 5. September darfst Du Tantra analog erfahren – im Kontakt mit Dir selber, im schützenden Rahmen einer Gruppe und im realen Kontakt  mit Menschen.

Es folgt vom 8. bis zum 15. September eine Woche mit Hubert Stollenwerk, einem erfahrenen Yogalehrer – ein intensives Yoga-Erlebnis auf allen Ebenen.

Komplett neu ist das Programm „Leben heute“ vom 16.-26. September. Jeder einzelne Tag innerhalb dieses Programms hat ein Tagesthema, welches eng mit  dem eigenen Erleben und Gestalten des Alltags verbunden ist. Du erfährst dabei eine komplett andere Sichtweise der Alltagsthemen, da Du Dich außerhalb Deines Alltags befindest.  

Seminar Yoga Tantra Canossa 15Themen für diese Tage sind z.B.

- Mobilität
- Gesundheit
- Arbeit (Gestaltung, Arbeitsplatz, Wirkung)
- Manipulation im Alltag besser erkennen
- Kommunikation und Medien
- Einkauf
- Beziehung(en)
- Sexualität

Und hier kann noch viel mehr kommen, denn wer dabei ist, darf seine Themen für „Leben heute“ mit einbringen.  

Das Haus in den Bergen ist nicht weit entfernt – die Burg von Canossa liegt im nördlichen Italien. Immerhin hat Heinrich der V. den Weg zu Fuss zurückgelegt. Wir haben Platz für etwa 20 Personen. Du kannst an einem oder mehreren Programmen teilnehmen und/oder einfach nur für Dich und mit der Natur sein. Du kannst während Deines Aufenthaltes die Nutzung Deiner persönlichen Mobilgeräte wenn Du möchtest auf Null runterfahren und bleibst für Deine Umwelt über eine Notrufnummer erreichbar.

Über eine Weiterleitung dieser Informationen an Freunde in Deinem persönlichen Netzwerk bin ich Dir dankbar!

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Reisen und Achtsamkeit 2018

Vielleicht möchtest Du Dir selber oder auch anderen eine Reise schenken? Gerne lade ich Dich dazu ein, Dich für 2018 mit diesen Reiseprojekten zu beschäftigen.

Ein Update zu diesem Post wurde unter dem Titel "Bye bye digital world" im April 2018 erstellt.

Havanna (Kuba) vom 10.-24. Februar 2018
Die Gruppenreise ist bestätigt. Ich möchte hier insbesondere einmal die einladen, die eigentlich keine Gruppenreisen mögen. Bei diesem Gruppenangebot, bei dem Du Kuba erleben kannst, wie Du dieses Land als Individualtourist oder mit anderen Veranstaltern nie erleben wirst, hast Du den individuellen Freiraum, den Du für Dich selber brauchst. Und alle die Gruppenreisen mögen, weil sie beim Erforschen einer neuen Welt einfach gerne auch in Kontakt mit anderen treten, sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, dieses einmalige Reiseangebot zu teilen.

Die nächste Gruppenreise nach Kuba findet im November 2019 statt. Infos dazu unter
"Die besondere Reise nach Kuba mit Matthias vom 2.-16. November 2019"

Canossa (Italien) vom 29. August bis zum 05. September 2018
Fast schon ein Klassiker. Seit mehreren Jahren gestalte ich diese Woche unter dem Titel „Tantra-Basics“ im Dialog mit den TeilnehmerInnen. Dialog heisst hier, dass es mir ein Anliegen ist, die Themen jedes Einzelnen in der Gruppe Raum finden zu lassen, ohne dass etwas geleistet oder erreicht werden muss. Ich lausche Dir und der Gruppe und gestalte aus diesem Lauschen heraus das Programm der Woche. Vielleicht wird bei dieser Beschreibung der Vorgehensweise deutlich, weshalb ich nicht vorher weiß, was das Programm sein wird und wo die „Reise“ hingeht.

Canossa (Italien) vom 08.-15. September 2018
Yoga mit Huby – Hubert Stollenwerk zum ersten Mal in Canossa. Wer Hubys Retreats kennt – bei diesem Yoga geht es nicht um Leistung, sondern Huby gibt Raum, Dich selber mit allem was Dich ausmacht tiefer zu erfahren.  

Es wird in Canossa vom 19.-26. September noch ein weiteres von mir angeleitetes Seminar geben. Diese Gruppe ist in erster Linie für Menschen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten, wie es in unserer Gesellschaft heute oder in Zukunft möglich sein könnte, als Mensch zu (über)leben. Bei diesem Programm werden Praxis (Meditation, Yoga, Tanz) und Reflektion eng zueinanderkommen. Dazu weitere Informationen in wenigen Wochen.

Weshalb ich an dieser Stelle auch das dritte Seminar in Canossa erwähne: wir haben das Seminarhaus in Canossa für einen kompletten Monat vom 27. August bis zum 27. September gemietet. Wenn Du es Dir zeitlich leisten und von dem Luxusgut „Zeit“ nehmen kannst, darfst Du gerne planen, ebenso einen kompletten Monat in die Berge des Apennin „abzutauchen“. Wenn Du also mehrere Wochen oder auch einen ganzen Monat mit nach Italien kommen magst, sprich mich gerne an.

Die von mir angebotenen und auch angeleiteten Reisen sind Achtsamkeitsreisen. Du darfst als TeilnehmerIn herausfinden, welches Deine Wünsche, Bedürfnisse und Deine Grenzen sind … und was Du tun kannst, um gut für Dich zu sorgen und zu entdecken, was an Reichtum und Fülle für Dich bereitliegt  … tanzend, atmend, meditierend …

 

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Das Besondere an Kuba …

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Matthias Möbius

Seit ein paar Monaten beschäftige ich mich mit der Idee, eine Partei zu gründen. Wer an dieser Stelle den Gedanken hat, ich hätte wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, wird dies vermutlich noch dadurch bestätigt sehen, wenn ich erzähle, dass bei den Aktivitäten dieser Partei Tanzen, Yoga und Meditation zentrale Aktivitäten sein werden.

Aber ich möchte an dieser Stelle weniger von dem Parteiprojekt erzählen, als von den kulturellen Denkstrukturen, in denen wir leben und die unseren Alltag prägen. Seit ungefähr 200 Jahren machen wir uns immer mehr zu eigen, dass zum einen alle Dinge immer verfügbar sein sollten und zum anderen Expansion (z.B. durch Wirtschaftswachstum) der einzige Weg in die Zukunft wäre.

Zum Glück gibt es aktuell immer mehr Menschen, denen klar wird, dass das gedankliche Fundament unserer Gesellschaft, wie wir sie alle kennen, untauglich ist, unsere Zukunft zu gestalten. Ich lese aktuell zum zweiten Mal ein Buch von Harald Welzer („Selbst denken“), nachdem ich es eigentlich nur wieder in die Hand genommen hatte, weil ich einen einzigen Satz suchte. Auf Seite 185 habe ich den Satz dann gefunden: „Man braucht … keine Mehrheiten, um Gesellschaften zu verändern; andere kulturelle Modelle und Praktiken diffundieren in die Gesamtgesellschaft, wenn sie von Minderheiten in allen relevanten gesellschaftlichen Schichten getragen werden. Drei bis fünf Prozent der Bevölkrung reichen unter dieser Voraussetzung,  um einen tiefgreifenden und nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel in Gang zu setzen.“

Wie ihr vielleicht merkt – in meinen Vorstellungen reifen Pläne, wie eine Bewegung entstehen könnte …

Mir wurde bei der Beschäftigung mit der Materie auch noch einmal mehr deutlich, weshalb ich seit mehr als 20 Jahren einen so intensiven Bezug zu Kuba habe. Grundsätzlich denken Kubaner nicht anders als die meisten Menschen auf dieser Welt. Damit  möchte ich sagen, dass hier die gleichen kulturellen Denkstrukturen vorhanden sind, wie sie sich auch sonst verbreitet haben. Die kubanische Revolution hatte nebenbei ein paar Haken, weshalb es für mich auf Kuba nie wirklich eine „Revolution“ gegeben hat. Auf Kuba hat damals eine andere Gruppe von Menschen die Herrschaft übernommen und alle mussten mitmachen. Interessant ist hier allerdings, dass innerhalb des kubanischen Systems - abgesehen von einer Grundversorgung der breiten Bevölkerung, die in anderen Ländern Lateinamerikas, Afrikas oder der Karibik ihres Gleichen sucht und sogar besser ist, als in manchen europäischen Ländern - auf Kuba durch äussere Umstände Werte geschaffen wurden, die weltweit Seltenheitswert haben.

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Oldtimer in Havanna

Kubanische Autos sind z.B. ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit: Es wird so lange repariert, bis wirklich nichts mehr geht. Überhaupt wird auf Kuba repariert, getauscht, gemeinsam genutzt. Hier werden Werte kultiviert, die kaum einem  Kubaner bewusst sind. Und die wir uns aber durch einen bewussten Blick auf diese Werte aneignen können. Kuba gibt in dieser Hinsicht viele Anregungen.

Oder ein anderer Wert, den ich bisher nur auf Kuba angetroffen habe: Die im öffentlichen Raum nicht vorhandene Werbung für Konsumartikel schafft ein komplett anderes Lebensgefühl. Das wird einem erst klar, wenn man es selber erlebt. Aber vielen, die Kuba als Urlauber besuchen, wird so etwas bei ihrem Aufenthalt nicht bewusst, da sie denken, es wäre eben das Urlaubsfeeling – ohne zu merken, was noch so alles dazu beiträgt, dass Kuba auf einen wirkt. Auch wir würden in unserer Alltagsumgebung viel entspannter herumlaufen, wenn wir nicht permanent mit Werbung bombardiert würden. Auf Kuba lässt sich das (noch) ausprobieren.

Also komm gerne mit!

Wenn Dich interessiert, auf Kuba und bezüglich der angesprochenen Themen etwas mehr hinter die Kulissen zu schauen, lade ich Dich gerne ein, im Februar 2018 bei einem Reiseangebot dabei zu sein, bei dem Du Erkenntnisse gewinnen kannst, die Dein Denken und Dein Leben nachhaltig beeinflussen könnten. So war in jedem Fall die Rückmeldung von allen TeilnehmerInnen dieses Programms im Februar 2017 – und für Februar 2018 wurde das Angebot innerhalb des Programms sogar noch erweitert!

Im Grunde genommen spiegelt diese Kubareise das wider, was ich mit der Partei vorhabe: Wir tanzen, wir haben gemeinsam Spass, wir reflektieren unser Leben, um auf diese Weise überflüssigen und uns nicht bewussten Ballast loszulassen.

Wer von den Tangofans gerne bei dieser Reise zu den Urgründen des Salsa auch Tango tanzen möchte – keine Sorge, in Havanna gibt es auch Orte für Tango …

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Vielen Dank, wenn Du diesen Artikels über Dein persönliches Netzwerk z.B. bei Facebook, die Menschen in Deinem Newsverteiler, in Deiner Firma oder wo auch immer verbreiten magst!

Photos (Copyright): Matthias wurde von Anja Paap fotografiert, der Oldtimer von Susanna Rescio

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Durch Reisen den eigenen Alltag verändern

Für viele bedeutet Reisen, dem eigenen Alltag zu entfliehen. Wir bieten mehr: Reisen, die Impulse geben, den eigenen Alltag spannender und lebendiger werden zu lassen:

Canossa, Italien, 30.08. bis 06.09.2017
Noch zwei Monate bis zu einem Event, der Dich in Deinen Tiefen entspannen lässt. Viele ManagerInnen buchen ähnliche Angebote und zahlen dabei für einen einzelnen Tag so viel, wie Dich hier eine ganze Woche kostet. Schon der Aspekt, eine Woche ohne Mobilgerät zu verbringen, klingt für manche nach Survival, ist jedoch einfach nur gesund. Bei angeleiteter Meditation, Atmen, Bewegung und gutem Essen entsteht Raum für neue Erkenntnisse für das eigene Leben. Wenn Du diesen nutzen möchtest, melde Dich jetzt gerne an. Hier findest Du die Reiseinfos.

Havanna, Kuba, 10.-24.02.2018
Eigentlich hatte ich gesagt, dass die Reise Anfang 2017 wohl die letzte Gruppe sei, mit der ich gemeinsam nach Kuba reisen würde. Die Erfahrungen mit der Gruppe im Januar dieses Jahres haben mich davon überzeugt, auch im Februar 2018 eine Reise anzubieten, die ein Erleben auf Kuba möglich macht, die weiterhin kein anderer Veranstalter vermittelt. Aber das hat wohl auch damit zu tun, dass „Danza y Movimiento“ nach 20 Jahren Individualtourismus weiterhin in Bereiche vordringt, die die grosse Anzahl von Veranstaltern, die auf den Kubaboom aufgesprungen sind, offensichtlich gar nicht kennen. Die Rückmeldungen unserer Gäste zeigen weiterhin, dass ihr Erleben auf Kuba mit unseren Reiseangeboten weit über ihre Erwartungen hinaus geht. Und dass sie insbesondere bei Gruppenreisen wie der im Februar auf Kuba Schätze entdecken, von deren Existenz sie nichts geahnt hatten. Neu im Programm ist 2018 das Angebot zur Teilnahme an Veranstaltungen, die Körper und Geist in ihrer Zentrierung durch Meditation und Yoga unterstützen. Für die, die möchten … Hier findest Du die Reiseinfos ...

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Auf nach Canossa!

itcc 17Für diesen Sommer mag ich Dir gerne einen Hinweis auf die Reise nach Canossa in Italien geben, die vom 30. August bis zum 6. September stattfinden wird.

Eine Zeit mit Meditation, Yoga, Tanzen … mit viel Zeit zum Loslassen des Alltags… mit viel Zeit in entspannter Umgebung auf andere zu treffen und Raum für Dich selber zu haben … mit gutem Essen … und das alles in einer wundervollen Umgebung.

Wenn du in Meditation, Yoga und Tanzen keine Vorerfahrungen hast, bist Du willkommen. Mit Vorerfahrungen bist Du ebenso willkommen.

Wenn Dich im Titel der Reise der Begriff „Tantra“ irritiert und vor Deinem inneren Auge ein Film abzulaufen beginnt, empfehle ich, den Projektor anzuhalten. Auch wenn Dir ein fester Programmablauf bei der Reisebeschreibung fehlen sollte, steht dahinter eine Idee. Ich möchte Dir weder ein festes Programm noch eine Erfüllung von Wunschvorstellungen anbieten. Als Du auf diese Welt gekommen bist, gab es auch kein Programm. Spätestens in der Schule wurdest Du zur Teilnahme an einem Programm gezwungen. Und wenn Dein Leben Dir jetzt manchmal ferngesteuert, eng oder anstrengend vorkommt, dann kann es an der Zeit sein, Dir eine Auszeit zu gönnen und einmal genauer hinzuschauen. Die Reise nach Canossa kann eine Gelegenheit dafür sein. Es gibt kein Ziel, aber es gibt alternative Wege …

Die kleine Slideshow mag Dir einen kleinen Eindruck von dem Ort geben, an den wir uns zurückziehen werden ...

 

 

Solltest Du nach Studium des Angebots das Gefühl haben, dass dieses einwöchige Abenteuer ohne Smartphone nichts für Dich sein sollte, leite diese Info gerne an eine andere Person weiter …

Die Tantrareise nach Italien vom 30.08. bis 06.09.2017

 

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Unsere neue Webseite ...

Zum neuen Jahr gibt es auf den Webseiten von „Danza y Movimiento“ ein paar wichtige Änderungen. In eineinhalb Jahren Arbeit haben mehrere Programmierer unsere Internetpräsenz komplett überarbeitet. Die neuen Seiten sind auf Deutsch und Englisch und für Mobilgeräte optimiert. Die Details in der Übersicht:

*** Reiseinfos unter neuer Domain
Seit 1996 bietet „Danza y Movimiento Reisen“ qualitativ hochwertige Individual- und Gruppenreisen nach Kuba, Argentinien, Uruguay und Italien. Mit unseren individuell gestalteten Reisen kannst Du Kuba, Argentinien oder Uruguay erleben, wie Du es sonst nirgendwo anders finden wirst. Unsere Angebote ab sofort unter der Domain http://www.dym-travel.com

*** Musikseiten in neuer Struktur
Auch unsere neuen Musikseiten sind jetzt online. Der ehemalige Musikshop wurde in ein Musikarchiv umgewandelt. Die neuen Musikseiten beinhalten neben dem Musikarchiv eine Übersicht über unser umfangreiches Angebot an Eigenproduktionen insbesondere im Tango. Auf den Seiten von La Palmera gibt es einen Überblick über unsere Verlagstätigkeit, innerhalb der wir Autoren und Komponisten vertreten. Und es gibt einen eigenen Bereich für gemafreie Tangomusik. Aktuell sind die Musikseiten noch eine Baustelle, auf der aber schon einiges zu sehen und auch zu hören ist …

CDs verkaufen tun wir nicht mehr. Schon Anfang 2015 hatten wir den Verkauf an Endverbraucher eingestellt, da wir durch gesetzliche Änderungen keine Möglichkeiten mehr gesehen haben, gesetzeskonform Musik zu verkaufen. Hintergrundinfos dazu gibt es in einem Blogbeitrag aus dem Januar 2015.

*** Vergünstigte Flugtickets für die Gruppenreise nach Kuba vom 4.-18.02.

Diese Gruppenreise, die ich selber begleiten werde, findet vom 4.-18. Februar statt. Zwei TeilnehmerInnen mussten leider aus beruflichen Gründen von der Reise zurücktreten und bieten ihre Flugtickets mit Reisezeitraum 2.-18.2. ab Hannover mit Condor zu einem reduzierten Preis von 1000.- Euro je Ticket an. Wer Interesse hat, bitte umgehend melden. Wir bringen Dich in Kontakt. Weitere Infos zu diesem Reiseangebot ...

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Kuba im November und 4 Jahre gemafreie Tangomusik

Der Hurrikan Matthew ist vorbeigezogen und hat im Osten Kubas viel zerstört. Immer wieder werden wir von besorgten Reisenden gefragt, wie groß die Gefahr sei, auf Kuba in einen Hurrikan zu geraten. Mal abgesehen davon, dass die Zeit der Hurrikans sich für dieses Jahr dem Ende zuneigt, ist schon beeindruckend, dass in Haiti bei Matthew mehr als 1000 Menschen starben, in den USA mehr als 20 und in Kuba niemand. Was nicht heißt, dass in Kuba weniger zerstört wurde. Mehr Infos zu diesem Thema z.B. auf der Seite von Amerika21

***Kurzentschlossen in kleiner Reisegruppe im November Havanna erkunden
In meinen zur Zeit seltenen Newsmails habe ich insbesondere auf unsere Gruppenreise im Februar 2017 hingewiesen. Dabei ist ein wenig in den Hintergrund geraten, dass es auch schon im November eine Gruppe gibt. Begleitet wird diese Gruppe durch unsere kubanischen Guides. Wer also kurzentschlossen einen Flug buchen mag – in unserer kleinen, kreativen, individuellen Gruppe gibt es noch Plätze. Denn Gruppenreisen bei uns sind wie alle unsere Angebote etwas für Individualisten, die auch gerne mal in Kontakt gehen: Salsareise im November



***Erfolgreich seit 4 Jahren mit gemafreier Tangomusik
Seit 2012 gibt es unser Projekt, Tangounterricht und Milongas mit gemafreien Tangos zu gestalten. Wir stellen dafür etwa 20h Tangomusik zur Verfügung, die schon manchen Tangoveranstalter 1000de von Euro an GEMA-Gebühren hat sparen lassen. Da unser Projekt in allen Details von der GEMA geprüft und anerkannt wurde, hat es bisher auch für keinen unserer Vertragspartner irgendwelche Probleme gegeben. Wer mehr dazu wissen möchte, darf gerne über unsere Kontaktseite Informationen anfordern.
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Aktuelle Gedanken zu Kuba und der Reise im Februar 2017

Die Mindestanzahl von TeilnehmerInnen ist erreicht, Flüge sind aktuell auf einem bezahlbaren Niveau. Und es wird vermutlich meine letzte Reise zum Thema "Kuba" sein, bei der ich eine Gruppe in dieses auf der Welt einzigartige Land begleite.

Kuba war bisher -abgesehen von ein paar Reklametafeln für die „Revolution“- der einzige werbefreie Bereich der von mir bereisten Welt. Wer so etwas nie erlebt hat, kann es sich in unserem werbegefluteten Alltag kaum vorstellen. Es ist unglaublich entspannend, im öffentlichen Raum und in den Medien keine Werbung zu finden!

Aber es gibt einiges mehr, was Kuba ganz besonders gemacht hat. Die Menschen in diesem Land haben Bildung und eine medizinische Versorgung. Beide Faktoren liegen weit über dem Level, welches breite Bevölkerungsschichten z.B. in den USA genießen. Und hungern musste hier auch niemand. Gleichzeitig hatten die Kubaner auf ihrer geographischen und gleichzeitig wirtschaftlich isolierten Insel nie Geld, um an Luxus- und auch manche Gebrauchsgegenstände der für uns normalen westlichen Zivilisation zu gelangen. Das hatte zur Folge, dass Kubaner auf ihre ganz eigene kubanische Art lernten, jeden Besucher ihres Landes auf eine größtenteils sehr kultivierte Art das Geld aus der Tasche zu ziehen. Für diese Aktionen gab es jedoch immer auch einen Gegenwert.

Eine Trumpfkarte der Kubaner war in der Vergangenheit, dass (fast) jeder Besucher aus anderen Ländern mit dem Gefühl nach Kuba kam, die Kubaner wären arme und unterdrückte Menschen, denen man helfen müsse. Also ließen die Kubaner sich von den Touristen unterstützen. Dabei glaubten sie am Ende meist selber, dass die Freiheit woanders, aber nicht in Kuba wäre.

Jetzt wird das alles anders. Vielleicht ein wenig so wie damals mit der DDR. Da glaubten ja auch die meisten, dass „Freiheit“ bedeuten würde, nach einem Fall der Mauer Mercedes zu fahren. Heute leben viele Ex-DDRler im Frust, denn voller Erstaunen haben sie festgestellt, dass trotz „Wende“ nicht alle im Osten Mercedes fahren. Gleichzeitig ist mit dem Fall der Mauer ein wertvolles Sozialgefüge, welches zu Zeiten der „DDR“ die Menschen in Kontakt kommen ließ, komplett den Bach runter gegangen.

Kuba brauchte keine Mauer, denn Kuba ist eine Insel. Die kubanische „Mauer“ war eine arrogante Entscheidung nordamerikanischen Missionarsdenkens, das sagt, dass alles was in den USA entschieden wird für die ganze Welt zu gelten habe. Da Kuba da nicht mitspielte, wurde das Land entsprechend bestraft.

Jetzt wird das alles anders. Und etwas Ähnliches wie in der DDR nach dem Fall der Mauer wird den Kubanern auch passieren. Mit Flugzeugen voll von „Freiheit“ bringenden Amerikanern wird sich das Leben auf Kuba komplett verändern. Und es verändert sich schon. Seit den 90er Jahren ging es den Kubanern wirtschaftlich nicht mehr so schlecht wie heute. Aber das ist der Preis dieser „Freiheit“, an die nur die glauben, die weiter an die Lüge glauben wollen, dass man in einem (neo)liberalen wirtschaftlichen System in „Freiheit“ leben würde.

Noch sind die westlichen Firmen, die das Land erobern, nicht so weit, dass die Innenstadt Havannas eine Mischung aus Museum und Shopping-Mall ist. Das wird sie jedoch mit Sicherheit werden. Aber jetzt –oder besser gesagt im Februar 2017- können wir noch einen Eindruck von dem Besonderen auf Kuba gewinnen. Die Kubaner zeigen uns, wie sie tanzen und trommeln. Sie erzählen uns aus ihrem Leben. Wir wohnen mit ihnen in sorgsam ausgewählten kubanischen Wohnungen, die vom Komfort her in etwa einem 3*-Hotel entsprechen. Und wir stellen ihnen und uns Fragen.

Das kann eine sehr spannende Reise werden, die nach meinen Erfahrungen in der Begleitung von Gruppen nach Kuba neben viel Spaß auch einen sehr hohen Selbsterfahrungswert haben wird.

Melde Dich also gerne jetzt alleine oder gemeinsam mit anderen an. Mehr Infos findest Du hier.

Nachsatz: Was ich hier kommentiere hat weder etwas mit parteipolitischem Denken noch irgendeiner Ideologie zu tun. Ich beschreibe, was ich gesehen und erlebt habe und ziehe daraus Schlussfolgerungen. Frei sind für mich weder die Menschen in den USA noch die in Kuba. Wobei die USA offenbar einen Pachtvertrag (mit wem auch immer) auf den Begriff „Freiheit“ geschlossen haben und glauben, sie wären es. Die Kubaner glauben zumindest nicht, dass sie frei wären. Und ich glaube, dass sowohl die einen als auch die anderen sich etwas vormachen, wenn sie meinen, dass ihr System das Bessere wäre. Ich lade Dich ein, mit nach Kuba zu kommen, weil es dort etwas zu entdecken gibt, was es woanders nun mal nicht gibt …

Matthias

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Aktuelle Gedanken zu Kuba und der Reise im Februar 2017

Die Mindestanzahl von TeilnehmerInnen  ist erreicht, Flüge sind aktuell auf einem bezahlbaren Niveau. Und es wird vermutlich meine letzte Reise zum Thema „Kuba“ sein, bei der ich eine Gruppe in dieses auf der Welt einzigartige Land begleite.

Kuba war bisher -abgesehen von ein paar Reklametafeln für die „Revolution“- der einzige werbefreie Bereich der von mir bereisten Welt. Wer so etwas nie erlebt hat, kann es sich in unserem werbegefluteten Alltag kaum vorstellen. Es ist unglaublich entspannend, im öffentlichen Raum und in den Medien keine Werbung zu finden!

Aber es gibt einiges mehr, was Kuba ganz besonders gemacht hat. Die Menschen in diesem Land haben Bildung und eine medizinische Versorgung. Beide Faktoren liegen weit über dem Level, welches breite Bevölkerungsschichten z.B. in den USA genießen. Und hungern musste hier auch niemand. Gleichzeitig hatten die Kubaner auf ihrer geographischen und gleichzeitig wirtschaftlich isolierten Insel nie Geld, um an Luxus- und auch manche Gebrauchsgegenstände der für uns normalen westlichen Zivilisation zu gelangen. Das hatte zur Folge, dass Kubaner auf ihre ganz eigene kubanische Art lernten, jeden Besucher ihres Landes auf eine größtenteils sehr kultivierte Art das Geld aus der Tasche zu ziehen. Für diese Aktionen gab es jedoch immer auch einen Gegenwert.

Eine Trumpfkarte der Kubaner war in der Vergangenheit, dass (fast) jeder Besucher aus anderen Ländern mit dem Gefühl nach Kuba kam, die Kubaner wären arme und unterdrückte Menschen, denen man helfen müsse. Also ließen die Kubaner sich von den Touristen unterstützen. Dabei glaubten sie am Ende meist selber, dass die Freiheit woanders, aber nicht in Kuba wäre.

Jetzt wird das alles anders. Vielleicht ein wenig so wie damals mit der DDR. Da glaubten ja auch die meisten, dass „Freiheit“ bedeuten würde, nach einem Fall der Mauer Mercedes zu fahren. Heute leben viele Ex-DDRler im Frust, denn voller Erstaunen haben sie festgestellt, dass trotz „Wende“ nicht alle im Osten Mercedes fahren. Gleichzeitig ist mit dem Fall der Mauer ein wertvolles Sozialgefüge, welches zu Zeiten der „DDR“ die Menschen in Kontakt kommen ließ, komplett den Bach runter gegangen.

Kuba brauchte keine Mauer, denn Kuba ist eine Insel. Die kubanische „Mauer“ war eine arrogante Entscheidung nordamerikanischen Missionarsdenkens, das sagt, dass alles was in den USA entschieden wird für die ganze Welt zu gelten habe. Da  Kuba da nicht mitspielte, wurde das Land entsprechend bestraft.

Jetzt wird das alles anders. Und etwas Ähnliches wie in der DDR nach dem Fall der Mauer wird den Kubanern auch passieren. Mit Flugzeugen voll von „Freiheit“ bringenden Amerikanern wird sich das Leben auf Kuba komplett verändern. Und es verändert sich schon. Seit den 90er Jahren ging es den Kubanern wirtschaftlich nicht mehr so schlecht wie heute. Aber das ist der Preis dieser „Freiheit“, an die nur die glauben, die weiter an die Lüge glauben wollen, dass man in einem (neo)liberalen wirtschaftlichen System in „Freiheit“  leben würde.

Noch sind die westlichen Firmen, die das Land erobern, nicht so weit, dass die Innenstadt Havannas eine Mischung aus Museum und Shopping-Mall ist. Das wird sie jedoch mit Sicherheit werden. Aber jetzt –oder besser gesagt im Februar 2017- können wir noch einen Eindruck von dem Besonderen auf Kuba gewinnen. Die Kubaner zeigen uns, wie sie tanzen und trommeln. Sie erzählen uns aus ihrem Leben. Wir wohnen mit ihnen in sorgsam ausgewählten kubanischen Wohnungen, die vom Komfort her in etwa einem 3*-Hotel entsprechen. Und wir stellen ihnen und uns Fragen.

Das kann eine sehr spannende Reise werden, die nach meinen Erfahrungen in der Begleitung von Gruppen nach Kuba neben viel Spaß auch einen sehr hohen Selbsterfahrungswert haben wird.

Melde Dich also gerne jetzt alleine oder gemeinsam mit anderen an.

Mehr Infos zur Gruppenreise mit Matthias -> http://www.danzaymovimiento.de/reisen/kubareise-mit-matthias.php

Nachsatz: Was ich hier kommentiere hat weder etwas mit parteipolitischem Denken noch irgendeiner Ideologie zu tun. Ich beschreibe, was ich gesehen und erlebt habe und ziehe daraus Schlussfolgerungen. Frei sind für mich weder die Menschen in den USA noch die in Kuba. Wobei die USA offenbar einen Pachtvertrag (mit wem auch immer) auf den Begriff „Freiheit“ geschlossen haben und glauben, sie wären es. Die Kubaner glauben zumindest nicht, dass sie frei wären. Und ich glaube, dass sowohl die einen als auch die anderen sich etwas vormachen, wenn sie meinen, dass ihr System das Bessere wäre. Ich lade Dich ein, mit nach Kuba zu kommen, weil es dort etwas zu entdecken gibt, was es woanders nun mal nicht gibt …

 

Matthias

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Tanzreise nach Havanna

Nach langer Zeit bin ich mal wieder dabei! Gemeinsam mit mehreren kubanischen Guides werde ich diese Gruppe durch ein sich in einem brodelnden Umbruch befindliches Havanna begleiten.

Du kannst bei Deiner Teilnahme einen individuellen Schwerpunkt auf Salsa, Perkussion oder Spanischunterricht legen. Bei den Exkursionen durch Havanna wird die Gruppe von einem englischsprachigen kubanischen Guide begleitet. Zum Tanzen begleiten uns kubanische Tänzer zu den gefragtesten Tanz-Locations der Hauptstadt. Wer mehr über das Leben auf Kuba erfahren möchte, kommt zu unseren Treffen mit Kubanern, die davon berichten, wie sie leben. Und wenn Du noch tiefer einsteigen möchtest in das Mysterium Kuba und was im Kontakt mit Kubanern bei Dir selber in Bewegung kommt – für diese Möglichkeit zur Reflektion bin ich dabei.

Die Reise nach Havanna mit Matthias im Februar 2017


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Hotels, Apartments und Casas Particulares in Havanna und Santiago de Cuba

Heute ein paar Informationen zur Unterbringung auf Kuba. Auch dabei beraten wir Dich gerne auf Basis unserer fast 20 jährigen Erfahrung mit der Organisation von individuellen Kubareisen für Menschen mit Ansprüchen und die das Land wirklich kennen lernen wollen.
Santiago de Cuba - Blick aus dem Fenster einer unserer Casas Particulares
Wir haben individuell gestaltete Aufenthalte auf Kuba schon zu Zeiten organisiert, als es so etwas offiziell noch gar nicht gab. Unser Ziel ist es, Dir einen entspannten und erholsamen Aufenthalt auf Kuba zu ermöglichen und Dich in der Zeit Deines Aufenthaltes auf Kuba Kuba erleben zu lassen. Dies ist natürlich auch aus der „Festung“ eines Hotels heraus möglich, aber es gibt weiterhin Alternativen, bei denen Du dicht am kubanischen Leben bist und sowohl in Havanna als auch in Santiago de Cuba nicht auf den von Dir gewünschten Komfort zu verzichten brauchst.

In 2015 ist die Zahl der Touristen auf Kuba um etwa 20% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das bedeutete etwa 400.000 Besucher mehr auf der Insel. Ab Herbst 2016 wird es täglich bis zu 110 Flugverbindungen zwischen den USA und Kuba geben. Das bedeutet eine Steigerung von 0 auf 110. Schon 2015 gab es Probleme mit der Unterbringung. Wie wird es werden, sobald die Amerikaner kommen?
Zimmer einer unserer Casas Particulares im Zentrum von Havanna
Anders gefragt, um eine Schweizer Zeitung zu zitieren: „Wo werden die vielen Touristen schlafen?“ Zwar gibt es immer mehr Hotels und auch Casas Particulares, eine kubanische Variante des Bed&Breakfast, aber manche Hotels waren schon in 2015 über Wochen komplett ausgebucht. Oftmals wurde den Gästen, die kein Zimmer mehr bekamen, die Übernachtung in einer Casa Particular vorgeschlagen. Doch auch hier war zu manchen Zeiten kaum noch etwas zu bekommen bzw. die Qualität der noch verfügbaren Unterkünfte auf einem nach unseren Kriterien nicht empfehlenswerten Level. Manche Kubaner sprechen angesichts der aktuellen Lage von einer neuen „periodo especial“ – in den 90er Jahren bedeutete dies, dass vieles zum Leben fehlte. Heute wird damit verbunden, dass das Land von Touristen überrollt wird, was nicht nur zu einer Verknappung von Wohnraum führt, sondern auch erhebliche Preissteigerungen z.B. bei Nahrungsmitteln zur Folge hat.

Havanna - Blick von der Terasse einer unserer Casas Particulars über die Dächer der Hauptstadt
„Danza y Movimiento“ greift bei der Vermittlung von Unterkünften auf Kuba auf seine seit Jahren bestehende und erprobte Infrastruktur auf. Durch ein gewachsenes Verhältnis zu vielen Vermieter, die uns auch angesichts der aktuellen Lage treu bleiben, können wir in unserem Angebot den hohen Standard von Wohnungen aufrechterhalten. Unsere Casas sind zentral gelegen, bieten gleichzeitig insbesondere auch im Vergleich zu Hotels hohe Sicherheit, freundliche Vermieter kümmern sich um unsere Gäste. Und es gibt unsere lokalen Repräsentanten – diese kümmern sich sowohl um die Gäste als auch die Qualität der Unterkünfte. Um hohe Qualitätsstandards und eine guten Service gewährleisten zu können, bieten wir Casas Particulares oder Apartments allerdings nur in Orten oder Regionen an, in denen wir genau wissen, was wir unseren Gästen bieten und wo wir die Qualität durch unsere Repräsentanten auch jederzeit überprüfen können.

Einen visuellen Eindruck von den Unterkünften kannst Du in diesem PDF bekommen. Das auf Seite 8 gezeigte moderne Apartment liegt in Havanna ausserhalb des Zentrums. Im Bereich traditioneller Bauweise entsprechen die uns im Zentrum von Havanna zur Verfügung stehenden unabhängige Apartments, wo Du eine komplette Wohnung mietest, in etwa dem Standard der im PDF gezeigten Casas Particulares.

Gerne mal hier klicken, um Dir unsere Unterkünfte auf Kuba anzusehen ...

Und auch das gibt es in Havanna ... Aussenanlage eines im PDF näher beschriebenen Apartments im Ortsteil Playa


Alle Photos in diesem Beitrag Copyright Sabine Jacob



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In Havanna oder in Santiago de Cuba Tanzen gehen

Seit zwei Jahrzehnten beobachte ich die Tanzszene auf Kuba. Das liegt nahe, denn immerhin ist "Salsa tanzen auf Kuba" ein zentraler Aspekt meines Reiseangebotes. Wer wie bei „Danza y Movimiento“, der ersten unabhängigen Tanzschule auf Kuba, mit qualifizierten Lehrern Salsa tanzen lernt, möchte das Gelernte auch möglichst zeitnah in der Praxis testen. Das ist allerdings nicht so leicht, wie man annehmen könnte. Die vielen Musikclubs, in denen oftmals hochkarätige kubanische Bands spielen, sind seit eh und je ein Ort von Anmache. Verständlich, denn der Kontakt mit Touristen ist für viele Kubaner eine wichtige Einnahmequelle. Das macht Tanzen-Gehen auf Kuba in vielen Lokalen aber leider weniger unbeschwert, als oftmals von Reiseveranstaltern beschrieben. Als Individualreisende/r Tanzen zu gehen auf Kuba ist nach meinen Erfahrungen nicht einfach und manchmal sogar richtig anstrengend …

Salsa mit unseren Tänzerinnen und Tänzern in Santiago de Cuba. Foto: Sabine Jacob





Einfacher war es für mich meist beim Tanzen, wenn ich mich begleitet auf die Piste begeben habe. Aber auch hier kann es vorkommen, dass meine Tanzbegleitung eine Menge Freunde einlädt, die in fröhlicher Runde ihre Getränke auf Rechnung des Gastgebers bestellen. Um kein Spielverderber zu sein und nicht kleinlich zu wirken, werden solche Abende manchmal recht teuer, können aber ne Menge Spass machen - wenn einem der Preis egal ist.

In Folge des aktuellen Touristenbooms hat sich die Szene in den vergangenen Monaten noch einmal stark verändert. Die Preise für Getränke gehen steil nach oben. Die meisten Lokale, in denen man auch tanzen kann, sind überfüllt. Wer nicht konsumiert wird an einigen Orten immer wieder dazu aufgefordert und darf ansonsten das Lokal verlassen.

So war es noch vor einem Jahr: Eine amerikanische Reisegruppe aus dem Programm von "Danza y Movimiento" tanzt beim Hotel Inglaterra zu Livemusik. Foto: Alice Kupcik



Wer - egal ob Mann oder Frau - an egal welchen Ort alleine tanzen geht, hat immer häufiger Probleme, überhaupt Tanzpartner zu finden. Denn immer weniger Kubaner können sich Eintritt oder Getränkepreise leisten. Unsere amerikanische Reiseleiterin der legalen Gruppenreisen für amerikanische Staatsbürger erzählte mir vor einigen Tagen von ihren Erlebnissen, abends mit ihrer Gruppe auszugehen: da in einigen Lokalen ausser unseren (bezahlten) Tänzern überhaupt keine Kubaner waren, die gut tanzen konnten, war die Reiseleiterin den ganzen Abend damit beschäftigt, die Tanzbegleiter vor dem Ansturm tanzwilliger Touristen zu schützen, die in Ermangelung von Tanzpartnern schon den ganzen Abend bis zum Eintreffen unserer Gruppe gelangweilt herumgesessen hatten. (Unsere amerikanischen Reisegruppen gehen abends mit den Tanzpartnern aus ihrem Salsakurs tanzen und werden von einer amerikanischen und auch kubanischen Guides begleitet. Ohne amerikanische Reisebegleitung dürfen Amerikaner weiterhin nicht privat nach Kuba reisen.)

Tanzen auf Kuba ist leider schwieriger, als man denken könnte. Ich habe jahrelang dazu gebraucht, mich damit abzufinden, dass Tanzen auf Kuba eben anders ist, als auch ich mir das mal vorgestellt hatte und als es einem meist erzählt wird.

Wie ist es nun möglich, das während des Aufenthaltes in Havanna oder Santiago de Cuba im Salsaunterricht Gelernte möglichst entspannt in der Praxis auszuprobieren? Ich habe mir dazu immer wieder meine Gedanken gemacht und alles mögliche ausprobiert und auch unseren Gästen angeboten. Der aktuelle Stand ist wie folgt:

Salsa tanzen in Santiago de Cuba. Foto: Sabine Jacob
In Santiago funktioniert es seit mehreren Jahren sehr gut, dass die Tanzlehrer an manchen Abenden gemeinsam mit den Gästen tanzen gehen. Das ist im Preis des Tanzkurses enthalten, wobei natürlich die Getränke der Lehrer von den Tanzschülern gezahlt werden. Alle Rückmeldungen von Gästen bezüglich dieser Tanzabende waren bisher positiv.

Anders in Havanna. Einmal abgesehen davon, dass viele unserer TanzpartnerInnen in unseren Salsakursen in Havanna ProfitänzerInnen sind, die abends auf der Bühne stehen und von daher als Tanzbegleitung ausfallen, waren die Rückmeldungen mancher Gäste Anlass, hier klare Regeln für begleitetes Tanzen aufzustellen. Ich habe deshalb den kubanischen Taxi-Dancer erfunden. Du „mietest“ sozusagen eine Person, die Dich an einer von Dir bei Buchung Deiner Reise angegebenen Anzahl von Abenden begleiten wird. Deine Begleiterin oder Dein Begleiter führt Dich in die Szene ein und Du praktizierst an diesen Abenden mit ihm/ihr oder auch mit anderen auf der Veranstaltung. Auch das Tanzen mit anderen geht in diesem Kontext viel einfacher: du bist schon „begleitet“ und bist damit nicht weiter irgendeiner Form der Anmache ausgesetzt. Dieses Prinzip der „Taxi-Dancer“ gibt es für Tango in Argentinien schon lange. Auch auf Kuba werden beim begleiteten Tanzen durch klare Absprachen klare Verhältnisse geschaffen. Du kannst auf diese Weise in etwa so tanzen gehen, wie Du es Dir vielleicht von Tanzen auf Kuba vorgestellt hast.

(Info: Kubanische Tanzbegleiter vermitteln wir nur in Verbindung mit der Buchung unserer Reisepakete. Der Preis ist noch erheblich günstiger als in Buenos Aires und liegt bei einer Buchung von z.b. drei Abenden mit jeweils sechs Stunden Tanzbegleitung bei etwa 190.- Euro. Näheres auf Anfrage in Verbindung mit Deiner Buchung.)

P.S. Ich schreibe ungern „negative“ Beiträge, aber was ich schreibe spiegelt wider, was ich erlebt habe. Und auf Kuba ist nicht alles so, wie es nach aussen dargestellt wird. Was sind Deine Erfahrungen, als Individualreisende/r auf Kuba tanzen zu gehen? Schreibe gerne Deinen Kommentar …

Matthias



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