Die “Finca La Paz” auf der Insel El Hierro

 

El Hierro gehört zu den kleinen kanarischen Inseln und ist zugleich der südwestlichste Punkt des politischen Europas. Bis vor etwa 70 Jahren gab es auf dieser Insel weder Autos noch elektrisches Licht. Von den Weltkriegen bekamen die Menschen hier kaum etwas mit. Heute gehört El Hierro zu den wenigen Orten auf dieser Welt, die in der Lage sind, sich mit regenerativen Energien autark zu versorgen. Zusätzlich wird ein erheblicher Teil des Wassers durch eine  Meerwasserentsalzungsanlage bereitgestellt. Die Insel hat es bis heute geschafft, den Massentourismus nicht an Land kommen zu lassen. Dazu trägt bei, dass es keinen internationalen Flughafen und auch keine breiten Sandstrände gibt. Der Charme der Insel ist, dass hier nach anderswo geltenden Maßstäben “nichts los ist”. Wer allerdings zu dem, wie die Welt aktuell tickt, einen Abstand sucht, ist auf El Hierro genau am richtigen Fleck.

Wir sind dabei, die „Finca La Paz“ zu einem Ort des bewussten Rückzugs umzugestalten. Dabei wird sich auch der Name des Ortes ändern – wir warten noch auf den Impuls dafür. Das Gelände befindet sich am Rand des kleinen Ortes Guarazoca in 600m Höhe. Von den fünf kleinen Häusern sind aktuell vier bewohnbar und eines kann auch jetzt schon für Gäste zur Verfügung gestellt werden. Auf dem Gelände gibt es viel zu tun. In den vergangenen Jahren lebten hier etwa 70 Ziegen und der Ort ist in fast allen Reiseführern hochgelobt für seinen leckeren Biokäse, der hier in eigener Käserei produziert wurde. Viele auf der Insel kennen die Finca noch unter dem Namen „Los Burros Felices“ – zu deutsch „Die glücklichen Esel“. Der Name bezieht sich auf eine von einem Engländer geleitete Pension für Esel, die nach einem harten Arbeitsleben alt oder krank an diesem Ort ihre letzten Jahre in liebevoller Pflege zubringen durften. Vor dieser Zeit war der Name „El Mirador de Enrique“, zu deutsch „Der Aussichtsplatz von Enrique“. Enrique baute vor mehr als 100 Jahren die ersten beiden Häuser der Finca, von wo aus die Sicht über mehrere Vulkankegel in die Weite des Meeres hinaus geht. Bei klarer Sicht sind die Lichter von Fuencaliente auf La Palma oder auch der 150km entfernte auf Tenerifa gelegene Teide zu sehen, der mit 3715m höchste Berg der Kanaren.

 

Wir beabsichtigen, diesen Ort Menschen zu öffnen, deren Wunsch es ist, mit sich selber und mit der Natur einen intensiveren Kontakt zu leben. Dafür sind verschiedene Angebote wie Meditation, Yoga, Astrologie als auch verschiedene Formen von Beratung für eine bewusstere und freudvollere Gestaltung des eigenen Lebens vorgesehen.

 

Auch wenn die Infrastruktur noch im Aufbau ist, kann Du bei Interesse auch jetzt gerne schon anfragen.